Hallo,
ich möchte hier meine Geschichte erzählen und gerne die Meinung eines Aussenstehenden dazu hören....ich fasse mich mal kurz...bei Fragen einfach fragen
Ich bin 45 Jahre, weiblich, ohne Kinder.
Ich kenne M. (47) nun bald 2 Jahre, anfangs nur Freundschaft entwickelte sich nach einigen Wochen eine Liebesbeziehung daraus. Er wirkte souverän, erfahren, ehrlich, konsequent, war Single, hatte keine Alt-Lasten und wohnte alleine. Es war alles so ungezwungen und locker mit ihm.
Bald stellte sich heraus, daß er mich oft belogen hatte......Kontakt zur Ex, Internet Chats, ständiger Kontakt zur Mutter seiner kleinen Tochter (besprach unsere Beziehung mir ihr!). Von wegen souverän, erfahren, ehrlich und konsequent....genau das Gegenteil stellte sich erstmal heraus.
Ich konfronierte ihn mit allem, was sich durch mehr oder weniger Zufall alles heraus stellte. Es kam nach ewigen Diskussionen, Streitgesprächen, etc. heraus, daß er aus Angst gelogen hatte. Er war unbeholfen, wollte sich noch an der Ex rächen, wollte die eig. gute Beziehung zur Mutter seiner Tochter nutzen, um reden zu können, wollte mich damit aber nicht belasten und mich schon gar nicht verlieren.
Im Endeffekt hat er sehr lange gebraucht um zu verstehen (und umzusetzen), was eine gute Beziehung ausmacht. Hat sich von allem (mehr oder weniger) gelöst, hat sich sogar in Therapie begeben und tut alles, damit unsere Beziehung funktioniert!
Nur.....jetzt.....habe ich kein Vertrauen mehr und bin ein Mensch, der sehr lange benötigt, um wieder Vertrauen aufzubauen. Das tut der Beziehung nicht sonderlich gut.
Ich weiß nicht, was ich machen oder denken soll? Lange Zeit meinte ich, es wird schon besser, aber ich verzeihe und vertraue äußerst schlecht!
Ich wanke jeden Tag zwischen Schluß machen und es doch noch mal versuchen?
Ich weiß, daß es irgendwann gut sein muß, aber wie kann ich mein Mißtrauen in Vertrauen umwandeln?
Vielleicht hat jemand eine ähnliche Situation erlebt und kann mir davon berichten?
Grüsse
Blaubeeren
20.07.2015 13:55 •
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