Hallo liebe Forumgemeinde, Leser*innen und vorallem: Mitleidende,
ich habe lange überlegt ob ich meine Story niederschreiben soll oder die Kraft noch in mir habe um dies selbst zu überstehen aber mich überwältigt einfach dieser Sturm vom Gefühlschaos der momentan in mir wütet.
Daher hoffe ich das Ihr mir einen konstruktiven Blick außerhalb geben könnt da ich mich einfach wie ein blinder Frosch fühle.
und zwar habe ich mich von meiner jetzigen Freundin (sie 20, ich 26) getrennt da einfach soviel im Raum stand was ich nichtmehr verabeiten konnte, versuchte mit aller Hingabe für sie da zu sein und wurde schließlich betrogen und bis heute belogen was mich eigentlich. innerlich einfach sehr schmerzt
Als ich mit ihr vor knapp 3 Jahren zusammenkam waren wir total verliebt und machten soviel miteinander, gingen sehr viel aus und und und. als der Part schließlich kam als ich ihre Eltern kennenlernen durfte warnte sie mich vor das sie sehr impulsive. gar aggressive exzessive Karnevalsmenschen seien die aber auch drauf beharren das ihre Tochter nur unter ihrer Fuchtel gut heranwachsen könnte und nicht anders. Als ich sie dann kennengelernt habe war mir schnell klar das es dort streng hierarchisch vorgeht: der vater der über alles stand selbst über seiner Frau, die Mutter ihr Bruder und schließlich sie selbst die bis heute teils streng via Whatsapp Telefonanruf überwacht wurde und keine eigene Freizeit besaß. Darunter litt sie aber auch sehr schwer musste ich sagen und riechen konnte ich mich genau deswegen nie mit ihm besonders gut.
Anfangs habe ich es auch nicht verstanden schließlich, als ich noch klein war, trichterten meine Eltern mir immer ein das der Mensch als solcher gut geboren werde und im Laufe des Lebens sich entscheiden kann welchen Weg er sich einschlägt, wir (also sprich ich) diesem aber eine Chance geben müssen sich frei zu entfalten, wobei ich sagen muss das ich selbst heute wirklich dankbar bin das sich das Miteinander in meinem Herzen eingebrannt hat und nicht der Hass.
Jedenfalls ging es im ersten Jahr ziemlich turbulent zu, ich merkte wie sie sich in ihrem Herzen einkerkerte, ein dickes Fell bekam und teils Gesichtzüge mitsamt dem schmerzverzerrten Gesicht ihrer Eltern für sich selbst übernahm und sehr oft und stark ausfallend wurde. was mir auch gerade einfällt ist sie immer zunehmend aggressiv gewesen war wenn ich etwas Kleingeld an jemanden gespendet habe (da flogen wüste Beschimpfungen wie: dieser P***** soll doch arbeiten gehen und und und) was mich zunehmest an ihr gestörte nichtsdestotrotz ich gewusst habe das sie nur noch mich in ihrem Leben hatte. (Freunde hatte sie auch kaum bzw. keine)
Ich ging mit ihr durch dick und dünn habe ihr auch teils versucht einzutrichtern das es nicht immer darum geht den anderen nieder zu machen um sich besser zu fühlen sondern seine Zeit mit dem verbringen sollte der einen so liebt wie er ist mit all seinen Fehlern und Macken.
Wie das Schicksal dann so wollte flog ich nach einem Jahr an Heiligabend hochkant von ihrem Vater raus mit der Begründung ich würde ihr nicht gut tun, sie würde die Stimme gegen ihm erheben und es der Familie schade -- diese wurde von ihm und ihrer Mutter auch schlagkräftig unterstützt (will meinen sie wurde auch dafür geschlagen)
Ich ging ohne mich auf einen verbalen Schlagabtausch einzulassen denn sie war dabei und würde alles abbekommen. Das konnte ich als Freund nicht verantworten!
Sie bat mich weiterhin für sie da zu sein, ich wollte mich trennen schließlich kann und möchte ich nicht der Keil sein der die Verbindung zwischen ihr und ihren Eltern trennt -- auch wenn ich sie so sehr geliebt habe bzw. schmerzen würde
Sie war aber auch meine erste richtige Freundin,- und ich ihr erster Freund
So stand ich dann weiterhin für sie da, wir unternahmen zwar weniger weil vieles verheimlicht wurde aber unsere Liebe brannte lichterloh wir waren wie am ersten Tag verliebt. Ich half ihr auch dabei neue Freunde zu finden und meine eigene Wünsche teils komplett zurückzustellen um mich für sie zu Sorgen.
Kaum als sie eine Ausbildungsstelle in einer Hotelkette als Fachfrau bekam beichtete sie mir eines Tages das ein anderer Junge der dieselbe Ausbildung dort anstrebt sich in sie verliebt habe. Sie küssten sich -- über 14 Tage -- mit Zunge. nach dem 14ten bemerkte ich das sie zunehmest verklemmter wurde und ich hakte nach. Sie sagte mir sie konnte nicht anders er tat ihr Leid. für mich hingegen war es ein Schock! und wurde regelrecht aus allen Wolken geholt. Kaum als die Pause vorbei war, sie reinging um abzustempeln (sie hatte danach für den Rest des Tages frei weil aktuell wenig zu tun war) kam sie wieder und sie küsste ihn wieder obwohl ich da war. da brannte bei mir die Sicherung durch und wollte mich sofort trennen. Nach vielen Tränen vorallem ihrerseits raffte ich mich auf und gab ihr eine 2te Chance
Kaum ein halbes bis 1 Jahr später gingen Diskussionen über die verschiedensten Sachen mit dem schluss das sie auf einer Party (betrunken?) einen typ kennengelernt hatte und mich betrog
das war vom Mai - Juli
ein zweiter kam her und betrog mich weiterhin ohne das ich es wusste und sie trennte mich, versicherte mir dabei mit einem lächeln das das Problem nur an den Eltern läge.
ich bekam es dann über Freunde mit aber bevor ich sie damit konfrontierte kam sie zu mir zurück bat mich sie wieder in die Arme zu nehmen weswegen ich das auch tat. wie dumm ich doch einfach war aber ich konnte es einfach nicht anders
wir redeten darüber sehr viel sie entschuldigte sich mehrmals und ich habe ihr verziehen jedoch ich mich innerlich von ihr distanzierte. tag für tag und ging schon in der Beziehung die 4 Trauerphasen einer Trennung durch. ich muss ehrlich gesagt zugestehen: ab dem Tag entliebte ich mich zunehmest von ihr
2 Monate danach veränderte sie sich wieder hingegen erzählte sie mir wieder nichts, als ich dann auf ihrem Handy einen blick erhaschte sah ich wie sie mit einem ihrer stecher schrieb woraufhin ich dann den Kontakt abbrach und heute hier steh
Und heute frag ich mich: War es das alles wirklich wert? Wir. nein ich möchte nicht im Plural sprechen: Ich ging durch Himmel und Hölle, habe mich für sie eingesetzt war für sie da und zeigte ihr das sie nicht alleine ist und ließ mich achterbahn fahren versteckt in einem lächeln das sagte mach dir keine sorgen, ich bin für dich da. Ich fühle mich einfach nur benutzt
auch erfuhr ich in den letzten Tagen das sie mich warmwechselte und zwar mit einem der beiden
Was soll ich jetzt tun? ich fühl mich zwar weitgehendst wieder selbstständig dennoch nagt es immernoch sehr an mir vorallem der gedanke daran das sie gutbehütet in den armen eines anderen liegt während ich einfach nur im regen stehen gelassen wurde.
sagt es mir das ich jetzt auch solch ein widerlichen charakter haben muss, das lug und trug das einzigste mittel in unserer heutigen gesellschaft geworden ist um mit dem herzen halbwegs zu bestehen? ich möchte mich ehrlich gesagt nicht daran verändern das gute an einem menschen zu sehen, an die wahre liebe zu glauben und für den da zu sein der mich so liebt wie ich bin, die ich so liebe wie sie ist. meine lebensphilosophie in der liebe war und blieb immer für den menschen da zu sein den man liebt bis ans lebensende
naja :-/
tut mir leid wenn es so viel geworden ist anders konnte ich aber meine jetzige Situation nicht verdeutlichen daher bitte ich um ein bisschen nachsicht
06.12.2018 13:26 •
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