Hallo allerseits,
mir geht es gerade so schlecht, ich fühle mich total als Versagerin und habe das Gefühl, nichts aus meinem Leben gemacht zu haben. Ich danke allen fürs zu hören und vielleicht weiß einer Rat oder hat ähnliche Erfahrungen gemacht:
Ich hatte über mherere Jahre eine Affäre. Ich war sowas von emot. abhängig, habe mich immer wieder von ihm respektlos behandeln lassen und keine Grenzen ziehen können. Ich habe es jedoch mit Therapie und viel Arbeit an mir selbst geschafft totale Kontaktsperre einzuleiten nach solanger Zeit. Nun ist es so, dass er mir als Partner nie genügen würde, er ist ein charakterloses egoistisches Schwein, sehr kalt und emotionslos, lügt viel, ausserdem hatte er mit mir die Affäre und zugleich eine neue Beziehung angefangen. Sagte mir aber immer wieder um mich warm zu halten, es wäre nichts ernstes und sie würden sich nur treffen. Von daher, trotz meiner Gefühle schliesse ich ihn aus als Partner sowie Vater meiner Kinder, da ich ja immer die Angst hätte, dass er auch mich betrügt, sobald es mal kriselt oder er zu wenig Bewunderung von mir bekommt. Ich schätze ihn nämlihc so ein, dass er viel Anerkennung braucht. Auch habe ich das Gefühl, dass dieser Mann nicht tief lieben kann. Aus welchen Gründen auch immer.
Nun ist es so, dass er vor kurzem einen Megajob angefangen hat, wo er sehr viel verdient und richtig Karriere macht. Und ich schäme mich total für mein mickirges Gehalt. Er ist in der IT/Businessbranche während ich Sozialarbeiterin bin. Und ich hasse mich so sehr dafür, dass ich gerade mal 32.000 brutto jährlich verdiene, ich weiß, es gibt Berufsgruppen die verdienen noch weniger, und es sagt nichts über die Wichtigkeit der Berufe aus und Geld macht nicht glücklich. Und ich bin ja kein schlechter Mensch, indem ich diesen Job ihm nicht gönne, er hat es sich auch vedient, da er hart dafür gekämpft hat. Er kommt aus dem Ausland, hat sich alles hart erarbeitet, musste neben dem Studium nebenbei jobben und totale Existenzängste gehabt während ich als Deutsche BAfög erhalten habe und bei Mutti gewohnt. Er hat es sich auch verdient. Aber irgendwas macht es mit mir . Ich drehe total am Rad, dass so einer Karriere macht, der meiner Meinung nach dumm im Kopf ist, aber hart und herzlos und ich , die super organsierte, die ihr Leben im Griff bekommen hat, ehrlich ist, hat so einen mickrigen Job. Ich weiß, dass es nichts mit ihm zu tun hat, sondern in erster Linie zeigt es doch wie unglücklich ich mit meiner eigenen beruf. Situation bin. Aber ich komme einfach nicht damit klar, Soziale Arbeit studiert zu haben und nicht viel eher was, wo man mehr verdient und Karriere macht. Soziale Arbeit und Karriere? Kann mann eigentlihc vergessen. Ich muss auch sagen, dass ich mich auch nicht für Führungsaufgaben interessiere, ich will gar nicht in den Managementbereich, dieses ständige höher weiter schneller, immer effektiver und effizienter ist eh nicht mein Ding, ich bin gerne kreativ, und lasse die Seele baumeln, bin nicht arbeitsscheu, aber ich finde die heutige Arbeitswelt macht einen krank. Ich bin auch nicht gerne manipulativ, sogar zu ehrlich in vielen Dingen, mag dieses ständige kommunizieren und netzwerken/Klingen putzen nicht, was man aber als Führungskraft ständig machen muss. Mich nerven diese Dinge, besonders Meetings, und wenn man Führungskraft ist, will jeder was von einem, man muss für jeden Mitarbieter ein Ohr haben. Ich will einfach nur meine Aufgaben in Ruhe gut erledigen. Er tut ja auch super viel für seine Karriere, 50 Stunden oder mehr die Woche, ich persönlich finde das nicht gesund und man hat keine Zeit mehr für Hobbies oder Sport. Oder wie kriegt er das hin? Sein Fokus liegt komplett im Beruf, alles andere ist nebensache. Ich halte das für nicht gesund, ich würds körperlich sowieso nciht schaffen. Da ich auch viele Ruhezeiten brauche. normaler Job 40 Std. fordert mich ausreichend.
Meine Mutter hat mich immer als dumm und naiv bezeichnet, weil ich noch so kindisch bin (Pippi Langstrump Syndrom). Ich finde es schön und wichtig, ein wenig Kind bleibe zu können. Diese ständige Leistungsorientierung finde ihc nciht gut. Er ist ein Stratege, manipulativ und kalkulierend. Interesisert sich für Finanzen, Geschäftsideen. So bin ich einfach nicht. Und ich glaube aus mir wird nie was großes. Und er? Ist in der Beziehung mit seiner neuen, lacht sich eckig dass ich für das bissl Gehalt überhaupt aufstehe. Ich überlege die ganze Zeit, wie ich das Ruder noch rumreißen kann, indem ich was aus mir mache, Aber zum einen weiß ich nicht was, ich bin ja auch schon 33, soll ich jetzt noch mal bei 0 anfangen und studieren?, und zum anderen: wäre er nicht, wäre es mir egal, ich muss keine Karriere machen. Zwar wäre es schön mehr Geld zu verdienen und vielleicht 50.000 brutto jährlch zu haben, aber darüber hat für mich keinen Mehrwert. Ich brauch kein SUV, ein normales Auto bringts auch. Ich brauch keine Yachten, keine Supervillen. Ein normales Haus reicht aus. Ich brauch keine Markenkleidung und das neueste teuerste Handy, seins kostete 600 Euro. Meins 99 Euro. Ich schäme mich nur so und weiß noch nicht mal warum. Wäre er nicht, würd ich mich für die Stelle gar nicht interessieren. Stattdessen frage ich mich: wieso er und nicht ich? BIn ich einfach nur faul und hab keine Ziele im Leben?
15.02.2021 15:01 •
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