Hallo Ihr Lieben,
bin schon einige Zeit im Forum und habe auch schon hier und da von mir erzählt. Meine Geschichte finde ich da immer wieder und doch auch wieder nicht...
Mein Mann hat mir nach 24 Ehejahren gebeichtet, dass er über ein Jahr eine Beziehung hatte. Das war Anfang letzten November. Seit Ende Nov. wohnte er dann bei seinen Eltern und seit März diesen Jahres hat er eine eigene Wohnung.
Am Anfang habe ich überhaupt keinen Kontakt mehr gewollt, der ungefähr ein Woche lang hielt. Jetzt ist es so, dass er sich eigentlich immer meldet und sagt, dass er trotz der noch bestehenden *nur* Freundschaft zu seiner Ex-Beziehung (kurz bevor er mir gebeichtet hat, wollte sie nicht *mehr*, obwohl er wohl noch kurz zuvor ihre große Liebe war (seine Worte!)) noch an uns glaubt und einen Versuch nach einiger Zeit für möglich hält. Ich habe, als er noch hier wohnte, leider mehr erfahren, als ich eigentlich wollte. Durch seinen Beruf, Reisebusfahrer, hat er keinen richtigen Freund, dem er sich anvertrauen konnte und daher musste ich herhalten. Durch seine unterschiedlichen Zeiten konnte er natürlich die ganze Zeit gut tricksen.
Alle fielen unsanft aus den Wolken, als er damit ankam. Wir haben auch zwei erwachsene Kinder, die erst dachten, er mache einen schlechten Scherz.
Wie gesagt, er ist immer der der den Kontakt sucht, obwohl er mir auch mehrmals gesagt hat, dass er mich nicht mehr liebt, nur lieb hat und zur Zeit nicht von ihr lassen kann, da er sich in ihrer Nähe wohl fühlt (haben zwei gemeinsame Hobbys, die ihm wichig sind und ich leider nicht mitmachen kann). Aber wenn wir uns mal sehen, sucht er den Körperkontakt und drückt mich zum Abschied.
Es soll keine Hinhalte sein, kein Spiel, er glaubt an uns, ich soll aber auch glücklich sein und meinen Weg finden. Schickt mir immer liebe Grüße, denkt an mich und will immer mein bester Freund sein....vielleicht später, wenn er alleine in seiner Wohnung zum Nachdenken gekommen ist, mehr...
Das dumme ist, ich kann ihm einfach nicht böse sein, auch wenn er mir sehr weh getan hat und durch sein festhalten an ihr immer noch tut. Allerdings mache ich mir auch nichts vor und denke eher, je länger wir auseinander sind, desto weniger besteht die Chance auf eine Versuch...Neuanfang ist für uns beide zweifelhaft, aber wer nicht versucht, kann es auch nicht wirklich feststellen...
Er sieht eher genau das Gegenteil...je länger wir auseinander sind, desto eher kämen die Erinnerungen und Gefühle zurück. Hört sich das utopisch an? Macht er und/oder mir was vor? Was haltet Ihr davon?
Ich weiß manchmal nicht, was ich denken soll. Aber eins weiß ich genau und das hab ich ihm auch schon mehrmals gesagt...entweder sie oder ich, denn wenn er Kontakt mit ihr hat (zwischendurch war Pause) merke ich das an seinem Verhalten sehr genau...und diesen Mann will und kenne ich nicht, ist mir völlig fremd...
Wünsche Euch da draußen eine gute Nacht und würde mich über zahlreiche Antworten freuen...
bifi07
17.03.2014 22:55 •
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