Ich danke euch für eure Meinungen. Natürlich nicht das, was ich gerne gehört hätte, aber man fragt ja Fremde um die unverblümte Wahrheit zu hören. Freunde sind da sicher schlechtere Ratgeber...
Ja, die Wahrheit zu realisieren kann hart sein. Ich hatte selber schon verstanden, das ich mich an einen nicht vorhandenen Strohhalm klammere. Den werde ich nun loslassen müssen. Ich bin da -wie der eine oder andere vermutet hat- etwas unbedarft. Es hat mich nunmal vorher noch nie im Freundeskreis erwischt. Im Kollegenkreis sehr wohl, und das endete unschön. Nun ja... neben dem ersten Mal im Bekanntenkreis war ich nun auch erstmalig mit diesem signifikanten Altersunterschied konfrontiert, denn sie ist fast 18 Jahre jünger. Ich weiß, ich weiß, ein Schenkelklopfer. Ich habe es mir so nicht ausgesucht. Ich habe aber im unmittelbaren Verwandtenkreis einen gleich hohen Altersunterschied. Und das ging lange gut und endete wegen Untreue. Das selbe ist aber ja nicht das gleich.
Ich war vermutlich immer nur ein Freund. Sicherlich ein guter - vielleicht sogar ein väterlicher, denn den eigenen hat sie früh verloren. Sicherlich werde ich mir Vorhaltungen machen lassen müssen, ich hätte die Freundschaft zerstört, aber das sehe ich nicht so. Was wären denn die Optionen gewesen? Nichts zu sagen und dann leidend zuzuschauen wie irgendwann der Neue vorgeführt wird? Das läge mir nicht. Genauso wollte ich ihr die Entscheidung nicht abnehmen, in dem ich einfach nichts mache und hoffe, das würde schon vorbei gehen. Nein sagen musste schon sie selber. Den Mund zu halten und sie im Unklaren zu lassen, ihr eine reine Freundschaft vorzuspielen, hätte sich nach Lüge angefühlt.
26.03.2025 15:35 •
x 2 #17