1984

Veränderung meiner Frau in einer REHA Maßnahme

C
Zitat von MrLuft:
Ein Angehörigengespräch einer Reha wäre mal cool , das man auch weiß wie man als unerfahrene Außenstehender zu tun hat . Nämlich im besten Fall Nix.

Absolut.
Dieses ignorieren und gerne sogar wegdrücken durch die Therapeuten von direkt betroffenen Angehörigen ist auch so eine Methode weitere Kundschaft zu erzeugen.

Zitat von Laetitia2024:
Vermutlich wollen die nach der Reha Verlassenen nur jemandem die Schuld in die Schuhe schieben, in dem Fall den Psychologen, warum ihre Beziehung gescheitert ist. Und die Schuld nicht bei sich selbst suchen

Na ja, das ist jetzt aber auch reichlich pauschal.

22.03.2025 21:57 • x 1 #481


Scheol
Zitat von Golem:
Das hatten wir schon mal hier. Bei mir war es leider so, dass ich null mit eingebunden wurde. Ich wusste nix und als versucht habe über Telefon etwas zu erfahren, war das nicht gern gesehen. Ich hätte gern unterstützt oder wäre gern mit eingebunden worden. Weil mir meine Partnerin damals sehr wichtig war. ...

Hast du zum Beispiel beim Hausarzt/Therapeuten im Wohnort angerufen , weil die beantragen mit dem Befundbericht die Maßnahme. Die kennen ihre Patientin am längsten meist über Jahre , und die wissen was sie beantragt haben.
Nach diesem Befundbericht wird in der Reha verfahren was gemacht werden soll.

Hat der Hausarzt oder Therapeut , darauf verwiesen das es der Gesundung dienlich ist , das der Partner mit einbezogen werden soll ?

Die Klinik muss sich an das Arztgeheimnis und Datenschutzgesetzt halten, da dieses mit dem Reha Antrag jeder Antragsteller unterschreibt. Eine Zuwiderhandlung ist ein Kündigungsgrund. Hat sie das widerrufen ?

Der Hausarzt / Therapeut Vorort , sind Ansprechpartner und sollen dem Patienten umfassen beraten und auf die Fragen eingehen die er hat. So ist es gedacht, mit der Zahlung des Befundberichtes abgegolten.

Die Realität sieh aber ganz anders aus. Leider.
Leider zu Ungunsten aller.

22.03.2025 22:54 • x 1 #482


A


Veränderung meiner Frau in einer REHA Maßnahme

x 3


ElGatoRojo
Zitat von Scheol:
Die Realität sieh aber ganz anders aus. Leider.
Leider zu Ungunsten aller.

23.03.2025 00:22 • #483


G
@Scheol
Nein. Denn diese Situation gab es nicht.
Ihr Hausarzt hatte keine Kenntnis. Er war noch nicht lange der Hausarzt.
Ich bin noch nicht mal sicher, ob er was von dem Vorfall wusste.
Die Therapeutin war neu.
Vielleicht 1 oder 2 Sitzungen.
Die war voll. Die hat das Rezept für die Klinik ausgestellt.
Dann wurde eine Klinik gesucht.
Leider die falsche. Eine, wie ich im Nachhinein erfuhr. Auch keinen guten Ruf bei Erwachsenen hat.
Es fiel wohl schon länger immer etwas aus.
Nach der Klinik quetschte sie meine Ex dann dazwischen.
Es ging um die Suizidalität. Also eine ganze Zeit lang.
Sie wurde aus der Klinik als stabil entlassen mit Verlängerung. Glaube es war zum Schluss 12 Wochen. Genau weiß ich dass nicht mehr. Denn es war parallel zu meiner Zeit des Abgrunds.

Inkompetenter als diese Klinik, konnte es wohl nur laufen.

Ich habe auch keine Ahnung was die Therapeutin jetzt mit ihr macht.
Im ersten Jahr war unser Draht etwas besser und meine Ex hat mal was erzählt.

Ich bin kein Traumaxperte. Aber was sie mir da erzählt hat, klang für mich auch stimmig.

Ist aber jetzt auch egal. Das eine oder andere fand ich, hat die Therapeutin eine Grenze überschritten.
Ich war damals noch nicht so tief im Thema.
Doch kam es mir komisch vor.

Um irgendwie klar zu kommen, ging zu einem Psychiater. Von da an gab es dann Medikamente dazu.

Mag alles aufgrund irgendwelcher Papiere richtig sein. Kann ich nicht beurteilen.

Aber der Verlauf zeigt auf, das hier viel falsch lief.

Sie sieht nicht gesund aus. Sie hat Gewicht zugelegt. Was wahrscheinlich an der Medikation liegt.

Ich will nicht behaupten Menschen lesen zu können. Ich erkenne sie kaum wieder.
Ich weiß sie versucht nur zurecht zu kommen. Schritte zu gehen die ihr helfen könnten.
Nun bisher hat es wohl nicht so recht funktioniert.
Vielleicht braucht es noch viele Jahre und Erfahrungen von ihrer Seite.
Ich hoffe sie hat gute und gesunde Bindungen. Denn die braucht man.

Ihre Eltern sind es definitiv nicht. Die schnallen es einfach nicht.

Aber das geht mich nichts mehr an. Das ist bei mir zu den Akten gelegt.
In mir regt sich dabei kaum ein Gefühl.
Nur das ich es tragisch finde.

Das ich voll und ganz gespürt und gesehen habe, was Trauma alles vermag.

Und jeder der sagt, dass es bei Menschen auch Quatsch und Erfindung sei. Liegt aber mal sowas von daneben und schaut nicht hin.

Es ist überall zu sehen und zu spüren. Oft hat es einen anderen Namen oder es wird explizit nur die Folge gesehen.
Menschen wundern sich, haben lange Symptome an sich und alles was sie tun hilft nicht. Haben sie einmal Trauma entdeckt, hilft das schon.

Nicht alles findet dort seinen Ursprung. Das wäre auch nicht richtig.

Doch gerade viele Menschen die lange in Depressionen sind, können durch eine Hinwendung zu diesem Thema den Zugang zu einer Ursache erlangen.
Diese Erkenntnis kann dann zum Selbstverständnis führen. Was dann entlasten kann.

23.03.2025 00:38 • x 2 #484


Scheol
@Golem

Sorry wenn wir off topic sind.

Zitat:
Nein. Denn diese Situation gab es nicht.
Ihr Hausarzt hatte keine Kenntnis. Er war noch nicht lange der Hausarzt.

Dann hätte er sich die Unterlagen anfordern müssen vom ehemaligen Arzt.

Zitat:
Ich bin noch nicht mal sicher, ob er was von dem Vorfall wusste.

Wie soll er dann das im Befundbericht als Diagnose schreiben wenn er davon nichts wusste?

Zitat:
Die Therapeutin war neu.
Vielleicht 1 oder 2 Sitzungen.
Die war voll. Die hat das Rezept für die Klinik ausgestellt.

Jetzt wird hier einiges klarer.

Normalerweise soll ein Patient , 4-6 Monate Minimum ( 1x die Woche ), bei einem Therapeuten sein , damit dort die Leistungen ausgeschöpft sind und ,…..

Die Therapeutin die Patienten umfassend kennenlernt und ihre Probleme , die Patientin genug Werkzeug bekommt/ erarbeiten kann , damit sie sich z.b. sich Selbstregulierung kann. Das wichtigste beim Thema Trauma. Und sie hatte ja suizidal Gedanken vorher gehabt.
Damit eben nicht irgendwelche schrägen Handlungen und Entscheidungen alleine passieren oder getroffen werden.

Das man nach 2 Sitzungen , 10 , 15 Sitzungen, das nicht kann ist klar.

Sie hat noch nicht mal gelernt sich zu anderen Mitpatienten abzugrenzen und wird dann in eine Reha geschoben durch den Therapeuten / Hausarzt. = Die Aufklärung fähig vermutlich völlig,…. machen sie was was IHNEN Spaß macht und hören sich nicht den ganzen Tag das Leid anderer Patienten an. Sonst kommen sie kränker wieder als wie sie hingefahren sind.
Und auch hier , treffen sie keine folgenschweren Entscheidung in der Reha !
( nur die meisten Therapeuten bereiten die Patienten nicht auf die Reha vor , was auf sie zu kommt. Trotz meines Wissen , gab es immer diese Gespräche in der letzen Stunde bevor es los ging )

Du sagst ein Rezept , das machen Therapeuten wirklich ab und an , da steht da 6,7-12 Worte drauf. Das gibt doch der Platz gar nicht wieder das diese Geschichte auf ein Rezept passt.

Da weiß ich schon mehr über deine Ex aus deiner Geschichte damals was ich schreiben könnte über sie.

Die Therapeuten die ein Rezept ausfüllen machen das weil sie für den Befundbericht nichts bekommen oder ihn nicht ausfüllen dürfen. ( das ist Krankenkassengesetz ) also falsche Wissen des Therapeuten.

Wenn die Leistung über den RV Träger gegangen ist , bekommt der Therapeut den BB vergütet und er darf ihn auch ausfüllen und es ist anerkennt. Nur wissen die das oft nicht.

Zitat:
Dann wurde eine Klinik gesucht.

ein Hausarzt der von der Diagnose nichts weiß weil die Patientin nichts sagt ( das Vertrauensverhältnis war noch gar nicht aufgebaut, klar das sie das nicht jedem erzählt ) wer geht damit schon hausieren.

Und eine Therapeutin die nach 2 x 45 oder 50 Minuten , was genau über eine Patientin weiß, und ein Rezept schreibt.

Die meisten haben 3 bis 5 schnupper Stunden um überhaupt zu merken ob die Therapeutin / Patienten Verbindung überhaupt passt . Ob man sich angetraut / vertraut.

Nach was soll der RV Träger gehen ?

Die Therapeutin hat vermutlich auf den Krankehausentlassungbericht verwiesen, der Hausarzt auch. Dann noch 5 Worte dazu pauschal , Zack ist ein Befundbericht fertig,

Zitat:
Leider die falsche.

Was nach den Unterlagen und Wissenstand gegangen ist was der Arzt und Therapeut zu dem Zeitpunkt wussten. Was aber nach beste Wissen und Gewissen passiert.


Vermutlich Burnout , Überlastungreaktion irgendwas , was schnell geschrieben ist.

Also ein Antrag der viel zu früh gestellt wurde zu Ungunsten der Versicherten wie man sehen kann.

Zitat:
Eine, wie ich im Nachhinein erfuhr. Auch keinen guten Ruf bei Erwachsenen hat.
Es fiel wohl schon länger immer etwas aus.

Auch hier wird beim RV Träger deshalb oft angerufen was sie tun können. Abreisen und Ersatzreha beantragen. ( das wissen die wenigsten , weil die Reha die Leute da behalten will )

Zitat:
Nach der Klinik quetschte sie meine Ex dann dazwischen.

Bei einer Klinik erwarte ich das sie den Krankenhausentlassungsbericht vernünftig einreichen. Auch hier scheint was im argen zu liegen. ( auch nicht untypisch )

Wie du unten schreibst war sie Anschein gerade stabil . Bei Suizid Gedanken , lehnt der RV Träger die Leistung ab. Sie können die Verantwortung nicht dafür tragen.

Zitat:
Es ging um die Suizidalität. Also eine ganze Zeit lang.
Sie wurde aus der Klinik als stabil entlassen mit Verlängerung. Glaube es war zum Schluss 12 Wochen. Genau weiß ich dass nicht mehr. Denn es war parallel zu meiner Zeit des Abgrunds.

Klinik meinst du nun Krankehaus vermute ich. Weil wie gesagt eine Reha keine Personen aufnehmen darf mit diesen Gedanken. Es sei den die beantragende Ärzte schreiben das nicht in die medizinischen Unterlagen,

Zitat:
Inkompetenter als diese Klinik, konnte es wohl nur laufen.

Wenn es um die Reha geht , sehe ich Fehler beim Hausarzt , Therapeuten ( eventuell sogar Krankenhaus ) bei der Antragstellung.

„Sie müssen schnell weg, sie brauchen mal Urlaub“ so sinngemäß wird es meist gedacht oder sogar gesagt von Ärzten.

Es ist nicht Aufgabe des Patienten das Vorgehen der Ärzte / Therapeuten zu hinterfragen , weil man davon ausgehen sollte , das sie wissen was sie tun , oder man muss auch die Unterlagen nicht anzuzweifeln die eingereicht werden. Aber die Realität sieht anders aus.

Zitat:
Ich bin kein Traumaxperte. Aber was sie mir da erzählt hat, klang für mich auch stimmig.

Ich unterstelle dir ein gutes Wissen. Und ich lese deine Beiträge zu den Thema gern.

Zitat:
Ist aber jetzt auch egal. Das eine oder andere fand ich, hat die Therapeutin eine Grenze überschritten.
Ich war damals noch nicht so tief im Thema.
Doch kam es mir komisch vor.

Du bist emphatisch genug um das mitzubekommen.

Wie sagte mein Traumaspezialist mal zu mir , wie ich ihm was aus der Reha erzählte „wenn Mitpatienten die richtige Diagnose stellen“.

Zitat:
Aber der Verlauf zeigt auf, das hier viel falsch lief.

Leider , ja wie man hier vermuten kann.

Weisst du , ich habe deine Geschichte damals angefangen zu lesen und es tat mir leid was und wie was passiert und abgelaufen ist.

Wenn ich jetzt aber lese wie die Therapeutin und Hausarzt beantragt und gehandelt haben , macht es mich einfach nur wütend.


Zitat:
Ich will nicht behaupten Menschen lesen zu können.

Das kannst du , da bist du sensibel genug. Du bist sehr emphatisch.

Und auch bist du ein Vorbild wie du mit deiner Geschichte und der Sache umgehst. Ich selbst, ganz ehrlich , ich hätte das so nicht gekonnt.
Dachte ich und empfand das auch damals beim lesen so.

Wenn ich irgendwo spazieren war , ist mir deine Geschichte oft in den Kopf gekommen.
Ich empfinde sie als tragisch.

Auch wenn alles gut verlaufen wäre von der Beantragung , bestand immer noch die Gefahr das das Trauma überhand nimmt und irgendwann , hoch ploppt, und dann euch vor die Füße fällt.

Zitat:
Das ich voll und ganz gespürt und gesehen habe, was Trauma alles vermag.

Trauma ist mächtig , und manchmal reicht eine minimale Situation um es zum Einstürzen zu bringen.

Zitat:
Und jeder der sagt, dass es bei Menschen auch Quatsch und Erfindung sei. Liegt aber mal sowas von daneben und schaut nicht hin.

Fachleute sagen das das selbst Menschen sind , die sowas sagen , die selbst Verstecke Traumata mit sich tragen.

Wenn alle ihre Traumata kennen und bearbeiten würden , gebe es keine Kriege mehr , sagte Professor Franz Ruppert.

Zitat:
Es ist überall zu sehen und zu spüren. Oft hat es einen anderen Namen oder es wird explizit nur die Folge gesehen.
Menschen wundern sich, haben lange Symptome an sich und alles was sie tun hilft nicht. Haben sie einmal Trauma entdeckt, hilft das schon.

Und da klärst du ja hier auch immer sehr gut auf finde ich. Und bringst dein Wissen hier mit rein

Zitat:
Nicht alles findet dort seinen Ursprung. Das wäre auch nicht richtig.

Auch das ist richtig. Und auch nicht jedes Trauma soll und will angesehen werden, weil es die Gefahr besteht das die Person Retraumatisert wird.

Zitat:
Doch gerade viele Menschen die lange in Depressionen sind, können durch eine Hinwendung zu diesem Thema den Zugang zu einer Ursache erlangen.
Diese Erkenntnis kann dann zum Selbstverständnis führen. Was dann entlasten kann.




Zur Info , ich möchte nicht sagen das in der Reha alles perfekt läuft , das ist bei weitem nicht so. Da passieren oft seltsame Dinge wo auch Abhilfe geschafft werden muss.

Ein Chefarzt wo ich in der Reha damals hin musste , erzählte seltsame Dinge , wo es mir reichte und ich dann sanft hinterfragte seit wann das so ist mit der Regelung. Schon immer .
Was aber nicht der Wahrheit entsprach. Was ich ihm auch sagte. Wie ich sagte wo ich arbeiten würde , wühlte er nach vorne in seiner Papierakte , nach vorne weil dort die persönlichen Daten von mir sind , und eben auch mein Arbeitgeber stand.

„Ja gut dann machen wir das eben bei ihnen so“
„Nein nicht bei mir so , bei anderen auch , weil es ist eine allgemein gültige Anweisung, des Leistungsträgers seit Jahrzehnten, und wenn ich wieder arbeiten gehe , machen sie mir das Leben schwer wenn sie sich nicht an die Verfahrensregeln halten“.

Zu dem musste ich nicht mehr hin. Seltsamerweise. Aber Bock habe ich auf solch Personen auch nicht.
Es ärgert mich. Weil was können Menschen machen die nicht das Wissen haben ? Die nicht die Lücken sehen.

Nur gibt es eben sehr oft sehr viele Probleme bei der Antragstellung durch den Hausarzt/ behandelnden Facharzt , Krankenhaus , die dort schon gemacht werden, ganz zu Anfang.

Den Patienten nehme ich immer raus beim Fehler machen, weil dieser einfach überlastet, überfordert mit sich ist , und auch angeschlagen ist , und das auch nicht alles wissen muss wie was funktioniert meiner Meinung nach. Deshalb hat man seinen Arzt des Vertrauens ,
der ein an der Hand nehmen sollte ,
auch das Wissen haben sollte ,
und ein durch dieses Thema begleiten sollte.

Nur da scheitert es an Zeit und Geld. Was nicht sein darf und sollte . Nur sieht die Realität anders aus, wie wir hier im Forum auch oft lesen können.


Sorry für das off topic .


Einen schönen Sonntag.

23.03.2025 09:24 • x 5 #485


ElGatoRojo
Zitat von Scheol:
Sorry für das off topic .Einen schönen Sonntag.

Danke für die sehr informativ-aufschlussreichen Informationen.

23.03.2025 09:37 • x 2 #486


G
@Scheol
Ich hofffe, trotz dass es hier off topic war, einiges mitgenommen werden kann.

Ich zum Beispiel hatte keine Ahnung um was es sich bei dem gang in die Klinik genau handelte.

Im grunde nur Tagesklinik. Wann sie geht, wann sie kommt.
Und nur ganz wenig darüber was sie machen.

Ob es eine Reha war oder eine Einweisung wegen akuter Umstände. Keine Ahnung.

Und das, ist schlecht. Ich hätte mich vielleicht mehr dahinter klemmen soll, was das eigentlich ist.

Daher fragt nach was das Zeug hält. Was genau soll gemacht werden?
Wofür ist das da?
Was sind die Erwartungen?
Was sind die Risiken?
Wie sieht eine Nachsorge aus?

Ich bedanke mich auf jeden Fall für die Erläuterungen.

23.03.2025 09:40 • x 3 #487


Scheol
@MrLuft
deine Partnerin soll beim Sozialdienst nachfragen ob sie einen Termin benommen kann.

Da soll sie nachfragen wegen Reha Sport. Diese kann nur die Reha Klinik beantragen wenn sie da ist ! Ist sie entlassen , geht das nicht mehr rückwirkend !

Sie soll sich erkundigen wegen der stufenweise Wiedereingliederung/ Hamburger Model. Dieses müsste in der Klinik beantragt werden, wenn sie noch in der Reha ist. Falls Interesse besteht.

Du hast erwähnt das sie bald Krankengeld bekommt , während der Reha Zeit.

Hat sie den Bewilligungbescheid nachhause bekommen ? Da sind Unterlagen mit bei für das ÜG.

Wenn du den hast , sende die Unterlagen für den Arbeitgeber an den Arbeitgeber per Mail.
Vermerk du möchtest diese bitte per Mail zurück bekommen ( Mailadresse deiner Frau angeben )

Machen die das nicht , sende die Vordrucke an deine Frau per Mail , diese sendet sie dann mit ihrer Mailadresse weiter an den Arbeitergeber.

Die Krankenkasse zahl kein KG während der Rehaleistung . Das muss der RV Träger zahlen.

Hat sie noch keinen Bewilligungbescheid , was bei einer AHB , wo sie ist , normal wäre , weil die Gesundheit des Patienten im Vordergrund steht ( schön mal zu lesen bei dem ganzen Behörden Kram ) Sie soll bitte beim Sozialdienst in der Reha Klinik das Vordruckpacket für das Übergansggeld abholen. Und dann soll der Sozialdienst die Teile für den AG = Arbeitgeber , raus suchen.

Da sie noch kein Krankengeld VOR DER REHA bekommen hat , ist nur der Vordruck vom AG als Berechnunggrundlage hinzuzuziehen.

Sie soll von dem Vordrucksatz , den sie dort bekommt , noch nichts wegwerfen , weil manchmal sind anrechenbare Vorerkrankungen mit bei , das ändert dann die Grundlage und das improvisieren reicht hier dann nicht.

Der Lieblingsfehler bei einer AHB ist ,…. Tadaaaas das im Antrag vergessen wurde die Kontonummer einzutragen ( liegst im Krankenhaus , Tür geht auf , Sozialdienst steht da , Chefarzt sagt sie sollen eine AHB machen , unterschreiben sie mal hier . Deshalb steht oft nicht die Bankverbindung des Versicherten dort. )

Also kleine Anschreiben fertig machen ,“ meine Bankverbindung lauten….010101010101010… , oben drüber mit Versicherungssummer / BKZ , MSNR, sie muss unterschreiben! Und dann per Mail an den Leistungsträger.

Wie kommt sie zurück ? Taxi ?

Bahn ?
Fahrkosten werden in der Klinik erstattet ! Auch die Koffer Kosten werden dort erstattet.
Hermes macht das im Normalfall , müssten um die 28 Euro irgendwas sein.

Die Aussage Zahl der RV Träger ist falsch. ( halb falsch )

Die Klinik senden ganz zum Schluss , eine komplette Rechnung an den Kostenträger. Diese werden dann an die Klinik komplett erstattet. Das ist die einfache Version.


Da die Klinik aber kein „vorschuss“ zahlen will , sagt sie , das der Versicherte sich an den Träger selbst wenden soll. Wird Zeit verplempert und unnütze Arbeit geschaffen.

( die Klinik bekommt aber einen großen Vorschuss )

da sie noch eine Woche zuhause bleiben möchte , sollte sie am Tag der Ankunft , spätestens einen Tag später bei ihrem behandelnden Arzt vorstellig wegen und sich weiter AU melden.

Auch die Krankenkasse informieren , das sie nun , ein Tag nach der Entlassung aus der Reha , einen Anspruch auf Krankengeld hat , beantragt , damit dieses ins laufen kommt.
Und zeitnahe alles über die Bühne geht.

Zuzahlung in der Klinik ? Sie wird im Krankenhaus eine Zuzahlung geleistet haben, diese wird beim RV Träger angerechnet , wenn die Unterlagen vorliegen ! Das Krankenhaus sendet die nicht !

wenn ihr also eine Rechnung habt Betreff der Zuzahlung im Krankenhaus , bitte an den RV Träger übersenden. Nicht nur die vorher auch die , die dieses Jahr 2025 schon gezahlt wurden. Der RV Träger ist da sehr sozial ( wenigstens mal etwas ).

habt ihr 14 Tage schon bezahlt , müsste keine Zuzahlung mehr geleistet werden für die Reha ( Krankenkasse / RV ist da vom gesetzt anders . Wird oft verwechselt )

Ich würde solch Sachen vor ab per Mail senden , und auch per Post dann noch hinterher.
ich sagte immer, „lieber doppelt in der Akte als gar nicht“.

Ich gehe aber davon aus das die Bescheinigungen inzwischen digital übermittelt werden mit dem Übergansgeld.

https://www.deutsche-rentenversicherung...onFilev=6

https://Mu..de/wp-content/upload.../G0515.pdf

Hast du Fragen zur Reha / AHB kannst du mich gerne per PN anschreiben oder schreibst du hier. Vielleicht habe ich dann eine Idee.

23.03.2025 10:34 • x 5 #488


meineMeinung
Zitat von Scheol:
Da soll sie nachfragen wegen Reha Sport. Diese kann nur die Reha Klinik beantragen wenn sie da ist ! Ist sie entlassen , geht das nicht mehr rückwirkend !

Das stimmt so nicht. Rehasport hat nichts mit einer Reha zu tun. Ich mache schon seit Jahren Rehasport und ein Antrag meines Hausarztes reicht.

23.03.2025 10:41 • #489


Scheol
Zitat von meineMeinung:
Das stimmt so nicht. Rehasport hat nichts mit einer Reha zu tun. Ich mache schon seit Jahren Rehasport und ein Antrag meines Hausarztes reicht.

Das habe ich auch nicht behauptet , das Reha Sport NUR die Reha Klinik ausfüllen kann !

Es geht um Verfahrensregeln um Vereinfachung für den Patienten.

Hier wirfst du etwas durcheinander. Du bist beim Thema Krankenkasse , ich beim Thema Reha.

warum soll der Patient nach der Reha sich um den Rehasport kümmern wenn es die Klinik schon ansprechen und empfehlen sollte ?

Viele Hausärzte machen es nicht , weil sie meines Empfindens kein Lust haben das auszufüllen so mein Eindruck über die Jahre. Die Versicherten stehen dann da und bekommen nichts,

Es geht um die Einfachheit und nicht Bürokratismus Erweiterung für den Patienten.

23.03.2025 10:50 • x 2 #490


AjnosXX
Zitat von Scheol:
Dann hätte er sich die Unterlagen anfordern müssen vom ehemaligen Arzt.

Stimmt, es ist jedoch besser den Arzt zu fragen ob man selber die Unterlagen beschaffen soll oder der Arzt das selber macht. Heikel ist es wegen dem Datenschutz, deshalb muss man häufig selber aktiv werden oder Anghörigen, eine Patientenverfügung kann da sehr hilfreich sein. Wenn man da drin steht sind Informationen bekommen/weiterleiten kein Problem. Beim verlassen einer Klinischen Einrichtung nur mit Austrittsbericht und wenn nicht gefragt wir unbedingt dem Hausarzt einen Bericht zukommen lassen. Man muss sich das so vorstellen, man kann nicht einfach in einen Baumarkt und ein Ersatzteil bestellen wenn man den Modellnamen der Defekten Gerätes kennt. Gleich ist es beim Hausarzt.

23.03.2025 10:59 • #491


meineMeinung
Zitat von Scheol:
Das habe ich auch nicht behauptet , das Reha Sport NUR die Reha Klinik ausfüllen kann

Warum schreibst du es dann? Lies mal was du geschrieben hast. Das Wörtchen NUR ist bei dir zitiert. In meiner Rehagruppe kommen mit einer Ausnahme alle Verordnungen von Hausärzten.

23.03.2025 11:11 • #492


Worrior
Nach meinem Motorradunfall zahlte ich noch 3 Monate, nach angeblicher Genesung, den Rehasport selbst, drei mal wöchentlich.
Der Physiotherapeut und sein Team waren super, ich merkte dass mir das gut tat.
War auch der Anlass meine Krankenkasse zu wechseln, weil die sich so blöd anstellen.

23.03.2025 11:17 • #493


B
Zitat von AjnosXX:
Heikel ist es wegen dem Datenschutz, deshalb muss man häufig selber aktiv werden oder Anghörigen, eine Patientenverfügung kann da sehr hilfreich sein.

Die Patientenverfügung greift nur, wenn der Patient nicht mehr in der Lage ist, selbständig zu agieren, für sich selbst keine Entscheidungen mehr treffen kann.

Auskünfte werden nur gegeben, wenn der Patient oder Rehabilitant eine Schweigepflichtsentbindung für den Partner oder Angehörigen unterschreibt. Hilfreich ist nach meiner Erfahrung, Präsenz zu zeigen. Das geht dann, wenn der Erkranke ausdrücklich den Partner bittet, an wichtigen Gesprächen -eg Aufnahme-/Entlassung- teilzunehmen. Dann sehen auch die Therapeuten, dass die Partner ein offenes, vertrauensvolles Verhältnis haben und nehmen -aus meinem Erleben- gern mal die gewonnen Zusatzinformationen auf, um das Bild zu vervollständigen.

Das auch gerade als Hinweis an dich, lieber @MrLuft, falls mal wieder etwas ansteht.

23.03.2025 11:28 • x 5 #494


ElGatoRojo
Zitat von Brightness2:
Auskünfte werden nur gegeben, wenn der Patient oder Rehabilitant eine Schweigepflichtsentbindung für den Partner oder Angehörigen unterschreibt.

Kann man auch im Büro des Hausarztes hinterlegen. Spart einiges an Bürokratenkram.

23.03.2025 11:34 • x 3 #495


A


Beziehungsprobleme - Liebe & Partnerschaft Tipps

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