@Golem
Sorry wenn wir off topic sind.
Zitat:Nein. Denn diese Situation gab es nicht.
Ihr Hausarzt hatte keine Kenntnis. Er war noch nicht lange der Hausarzt.
Dann hätte er sich die Unterlagen anfordern müssen vom ehemaligen Arzt.
Zitat:Ich bin noch nicht mal sicher, ob er was von dem Vorfall wusste.
Wie soll er dann das im Befundbericht als Diagnose schreiben wenn er davon nichts wusste?
Zitat:Die Therapeutin war neu.
Vielleicht 1 oder 2 Sitzungen.
Die war voll. Die hat das Rezept für die Klinik ausgestellt.
Jetzt wird hier einiges klarer.
Normalerweise soll ein Patient , 4-6 Monate Minimum ( 1x die Woche ), bei einem Therapeuten sein , damit dort die Leistungen ausgeschöpft sind und ,…..
Die Therapeutin die Patienten umfassend kennenlernt und ihre Probleme , die Patientin genug Werkzeug bekommt/ erarbeiten kann , damit sie sich z.b. sich Selbstregulierung kann. Das wichtigste beim Thema Trauma. Und sie hatte ja suizidal Gedanken vorher gehabt.
Damit eben nicht irgendwelche schrägen Handlungen und Entscheidungen alleine passieren oder getroffen werden.
Das man nach 2 Sitzungen , 10 , 15 Sitzungen, das nicht kann ist klar.
Sie hat noch nicht mal gelernt sich zu anderen Mitpatienten abzugrenzen und wird dann in eine Reha geschoben durch den Therapeuten / Hausarzt. = Die Aufklärung fähig vermutlich völlig,…. machen sie was was IHNEN Spaß macht und hören sich nicht den ganzen Tag das Leid anderer Patienten an. Sonst kommen sie kränker wieder als wie sie hingefahren sind.
Und auch hier , treffen sie keine folgenschweren Entscheidung in der Reha !
( nur die meisten Therapeuten bereiten die Patienten nicht auf die Reha vor , was auf sie zu kommt. Trotz meines Wissen , gab es immer diese Gespräche in der letzen Stunde bevor es los ging )
Du sagst ein Rezept , das machen Therapeuten wirklich ab und an , da steht da 6,7-12 Worte drauf. Das gibt doch der Platz gar nicht wieder das diese Geschichte auf ein Rezept passt.
Da weiß ich schon mehr über deine Ex aus deiner Geschichte damals was ich schreiben könnte über sie.
Die Therapeuten die ein Rezept ausfüllen machen das weil sie für den Befundbericht nichts bekommen oder ihn nicht ausfüllen dürfen. ( das ist Krankenkassengesetz ) also falsche Wissen des Therapeuten.
Wenn die Leistung über den RV Träger gegangen ist , bekommt der Therapeut den BB vergütet und er darf ihn auch ausfüllen und es ist anerkennt. Nur wissen die das oft nicht.
Zitat:Dann wurde eine Klinik gesucht.
ein Hausarzt der von der Diagnose nichts weiß weil die Patientin nichts sagt ( das Vertrauensverhältnis war noch gar nicht aufgebaut, klar das sie das nicht jedem erzählt ) wer geht damit schon hausieren.
Und eine Therapeutin die nach 2 x 45 oder 50 Minuten , was genau über eine Patientin weiß, und ein Rezept schreibt.
Die meisten haben 3 bis 5 schnupper Stunden um überhaupt zu merken ob die Therapeutin / Patienten Verbindung überhaupt passt . Ob man sich angetraut / vertraut.
Nach was soll der RV Träger gehen ?
Die Therapeutin hat vermutlich auf den Krankehausentlassungbericht verwiesen, der Hausarzt auch. Dann noch 5 Worte dazu pauschal , Zack ist ein Befundbericht fertig,
Zitat:Leider die falsche.
Was nach den Unterlagen und Wissenstand gegangen ist was der Arzt und Therapeut zu dem Zeitpunkt wussten. Was aber nach beste Wissen und Gewissen passiert.
Vermutlich Burnout , Überlastungreaktion irgendwas , was schnell geschrieben ist.
Also ein Antrag der viel zu früh gestellt wurde zu Ungunsten der Versicherten wie man sehen kann.
Zitat:Eine, wie ich im Nachhinein erfuhr. Auch keinen guten Ruf bei Erwachsenen hat.
Es fiel wohl schon länger immer etwas aus.
Auch hier wird beim RV Träger deshalb oft angerufen was sie tun können. Abreisen und Ersatzreha beantragen. ( das wissen die wenigsten , weil die Reha die Leute da behalten will )
Zitat:Nach der Klinik quetschte sie meine Ex dann dazwischen.
Bei einer Klinik erwarte ich das sie den Krankenhausentlassungsbericht vernünftig einreichen. Auch hier scheint was im argen zu liegen. ( auch nicht untypisch )
Wie du unten schreibst war sie Anschein gerade stabil . Bei Suizid Gedanken , lehnt der RV Träger die Leistung ab. Sie können die Verantwortung nicht dafür tragen.
Zitat:Es ging um die Suizidalität. Also eine ganze Zeit lang.
Sie wurde aus der Klinik als stabil entlassen mit Verlängerung. Glaube es war zum Schluss 12 Wochen. Genau weiß ich dass nicht mehr. Denn es war parallel zu meiner Zeit des Abgrunds.
Klinik meinst du nun Krankehaus vermute ich. Weil wie gesagt eine Reha keine Personen aufnehmen darf mit diesen Gedanken. Es sei den die beantragende Ärzte schreiben das nicht in die medizinischen Unterlagen,
Zitat:Inkompetenter als diese Klinik, konnte es wohl nur laufen.
Wenn es um die Reha geht , sehe ich Fehler beim Hausarzt , Therapeuten ( eventuell sogar Krankenhaus ) bei der Antragstellung.
„Sie müssen schnell weg, sie brauchen mal Urlaub“ so sinngemäß wird es meist gedacht oder sogar gesagt von Ärzten.
Es ist nicht Aufgabe des Patienten das Vorgehen der Ärzte / Therapeuten zu hinterfragen , weil man davon ausgehen sollte , das sie wissen was sie tun , oder man muss auch die Unterlagen nicht anzuzweifeln die eingereicht werden. Aber die Realität sieht anders aus.
Zitat:Ich bin kein Traumaxperte. Aber was sie mir da erzählt hat, klang für mich auch stimmig.
Ich unterstelle dir ein gutes Wissen. Und ich lese deine Beiträge zu den Thema gern.
Zitat:Ist aber jetzt auch egal. Das eine oder andere fand ich, hat die Therapeutin eine Grenze überschritten.
Ich war damals noch nicht so tief im Thema.
Doch kam es mir komisch vor.
Du bist emphatisch genug um das mitzubekommen.
Wie sagte mein Traumaspezialist mal zu mir , wie ich ihm was aus der Reha erzählte „wenn Mitpatienten die richtige Diagnose stellen“.
Zitat:Aber der Verlauf zeigt auf, das hier viel falsch lief.
Leider , ja wie man hier vermuten kann.
Weisst du , ich habe deine Geschichte damals angefangen zu lesen und es tat mir leid was und wie was passiert und abgelaufen ist.
Wenn ich jetzt aber lese wie die Therapeutin und Hausarzt beantragt und gehandelt haben , macht es mich einfach nur wütend.
Zitat:Ich will nicht behaupten Menschen lesen zu können.
Das kannst du , da bist du sensibel genug. Du bist sehr emphatisch.
Und auch bist du ein Vorbild wie du mit deiner Geschichte und der Sache umgehst. Ich selbst, ganz ehrlich , ich hätte das so nicht gekonnt.
Dachte ich und empfand das auch damals beim lesen so.
Wenn ich irgendwo spazieren war , ist mir deine Geschichte oft in den Kopf gekommen.
Ich empfinde sie als tragisch.
Auch wenn alles gut verlaufen wäre von der Beantragung , bestand immer noch die Gefahr das das Trauma überhand nimmt und irgendwann , hoch ploppt, und dann euch vor die Füße fällt.
Zitat:Das ich voll und ganz gespürt und gesehen habe, was Trauma alles vermag.
Trauma ist mächtig , und manchmal reicht eine minimale Situation um es zum Einstürzen zu bringen.
Zitat:Und jeder der sagt, dass es bei Menschen auch Quatsch und Erfindung sei. Liegt aber mal sowas von daneben und schaut nicht hin.
Fachleute sagen das das selbst Menschen sind , die sowas sagen , die selbst Verstecke Traumata mit sich tragen.
Wenn alle ihre Traumata kennen und bearbeiten würden , gebe es keine Kriege mehr , sagte Professor Franz Ruppert.
Zitat:Es ist überall zu sehen und zu spüren. Oft hat es einen anderen Namen oder es wird explizit nur die Folge gesehen.
Menschen wundern sich, haben lange Symptome an sich und alles was sie tun hilft nicht. Haben sie einmal Trauma entdeckt, hilft das schon.
Und da klärst du ja hier auch immer sehr gut auf finde ich. Und bringst dein Wissen hier mit rein
Zitat:Nicht alles findet dort seinen Ursprung. Das wäre auch nicht richtig.
Auch das ist richtig. Und auch nicht jedes Trauma soll und will angesehen werden, weil es die Gefahr besteht das die Person Retraumatisert wird.
Zitat:Doch gerade viele Menschen die lange in Depressionen sind, können durch eine Hinwendung zu diesem Thema den Zugang zu einer Ursache erlangen.
Diese Erkenntnis kann dann zum Selbstverständnis führen. Was dann entlasten kann.
Zur Info , ich möchte nicht sagen das in der Reha alles perfekt läuft , das ist bei weitem nicht so. Da passieren oft seltsame Dinge wo auch Abhilfe geschafft werden muss.
Ein Chefarzt wo ich in der Reha damals hin musste , erzählte seltsame Dinge , wo es mir reichte und ich dann sanft hinterfragte seit wann das so ist mit der Regelung. Schon immer .
Was aber nicht der Wahrheit entsprach. Was ich ihm auch sagte. Wie ich sagte wo ich arbeiten würde , wühlte er nach vorne in seiner Papierakte , nach vorne weil dort die persönlichen Daten von mir sind , und eben auch mein Arbeitgeber stand.
„Ja gut dann machen wir das eben bei ihnen so“
„Nein nicht bei mir so , bei anderen auch , weil es ist eine allgemein gültige Anweisung, des Leistungsträgers seit Jahrzehnten, und wenn ich wieder arbeiten gehe , machen sie mir das Leben schwer wenn sie sich nicht an die Verfahrensregeln halten“.
Zu dem musste ich nicht mehr hin. Seltsamerweise. Aber Bock habe ich auf solch Personen auch nicht.
Es ärgert mich. Weil was können Menschen machen die nicht das Wissen haben ? Die nicht die Lücken sehen.
Nur gibt es eben sehr oft sehr viele Probleme bei der Antragstellung durch den Hausarzt/ behandelnden Facharzt , Krankenhaus , die dort schon gemacht werden, ganz zu Anfang.
Den Patienten nehme ich immer raus beim Fehler machen, weil dieser einfach überlastet, überfordert mit sich ist , und auch angeschlagen ist , und das auch nicht alles wissen muss wie was funktioniert meiner Meinung nach. Deshalb hat man seinen Arzt des Vertrauens ,
der ein an der Hand nehmen sollte ,
auch das Wissen haben sollte ,
und ein durch dieses Thema begleiten sollte.
Nur da scheitert es an Zeit und Geld. Was nicht sein darf und sollte . Nur sieht die Realität anders aus, wie wir hier im Forum auch oft lesen können.
Sorry für das off topic .
Einen schönen Sonntag.