Das mit dem Nachtreten kann ich auch nicht verstehen. Aber als wir uns kennen lernten war seine Familie komplett gegen mich. Man muss dazu sagen, dass die alles zusammen gemacht haben. Kamen die Freunde der Kinder, sassen die Eltern mit dabei. Die Eltern, speziell die Schwiegermum hatte alles und jeden im Griff. Ganz dickes Blut und ganz dickes Miteinander.
Dann kam ich.
Aus die Maus.
Es gab Krach, weil ich mir nichts sagen ließ und nicht ins Weltbild passte, bekam vom Schwiegermonster Hausverbot und mein Mann musste sich entscheiden. Das tat er und wir suchten uns die erste gemeinsame Wohnung und heirateten kurze Zeit später. Der Kontakt zur Familie riss ab, weil sie widerum ihn vor die Wahl stellten. Ich existierte für die nicht, nicht mal bei der Beerdigung der Oma.
Dann vor zwei Jahren keimte plötzlich wieder sowas wie Kontakt auf, speziell zur Schwester und dem Esoterik-Geschwurbel. Da mein Mann zu der Zeit Probleme mit diesem neuen Arbeitgeber hatte, war er ein gefundenes Fressen.
Der Kontakt wurde enger und enger - mir wurde zeitweilig Freundschaft vorgegaukelt, nur fiel ich nicht unbedingt drauf rein, und - bingo- nun trennen wir uns.
Für mich sieht es aus, als hätten sie das geschickt geplant und seine damalige Situation ausgenutzt - kann natürlich auch mein verletzter Stolz momentan sein.
Aber er stellt jetzt alles in Frage, was mich angeht und irgendwo sucht er wohl sein Stück Familie von früher zurück. Er passt sich jetzt da an und nciht mehr bei mir und ich bin Schuld, dass das damals auseinander ging.
Eine andere Erklärung habe ich nicht.
14.04.2014 19:32 •
#39