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Thread für Affären Frauen und Männer zur Unterstützung

Y
Zitat von missi56:
Headbanger sind coole Typen - ich fahre auch jedes Jahr nach Wacken.


Jubel!

Ich bin ja mehr so der WGT und MeraLuna Typ, aber Wacken ist auch cool!

Fahren wir nächstes Jahr zusammen?

03.12.2016 21:34 • #5926


missi56
@Yonda
Nächstes Jahr wollte ich eigentlich wieder mal zum M'era fahren... (Habe noch keine Karte fuer Wacken gekriegt.

03.12.2016 21:40 • #5927


A


Thread für Affären Frauen und Männer zur Unterstützung

x 3


D
@kätzchen Als betrogene EF hat man nicht die Wahl die du hattest, ob man bei einem Betrug mit machen will oder nicht. Der dreck liegt von einem Tag auf dem anderen vor den Füßen und dann mal schauen. Erst mal berappeln, wenn man es schafft.
Ansonsten stimmt das mit dem Abgrenzen. Das kann man aber auch innerlich machen. In dem Moment wo ich mir meine kleine eigene innere Insel zugestanden habe, wo ich mich sicher fühlte, konnte ich aufstehen. Danach habe ich mich zwar noch x mal getrennt, aber diese eigene Insel war mein Wendepunkt.
Und das mit den Werten ist halt auch so ein Mist. Ich fand Affären und Betrügen immer Mist. Meine Mutter war mir ja ein entsprechendes Vorbild. Ich hatte viel Respekt vor meinem Mann verloren, weil er eine Affäre hatte. Was für ein Looser. Es ist da nicht einfach einen Weg zu finden ohne gegen die eigenen Werte ( nicht Moral) zu handeln. Zu sagen, ich lehne Affären ab, war für mich wichtig. Ich kann doch nicht etwas gut finden, nur weil mein Mann es getan hat. Jetzt ist es für mich okay. Aber essentiell ist, dass man dich auch als EF nicht (dauerhaft) verbiegt.

Wo ich Dir auch widerspreche ist mit dem, was die betrügenden Männer machen müssen. Ich würde jedem betrogenen Partner dringend empfehlen so viel wie möglich selber in die Hand zu nehmen und nicht auf den AM/AF zu warten. Letztlich sind die betrogenen in der besseren Situation und haben letztlich viel mehr HAndlungsmöglichkeiten.

03.12.2016 22:42 • x 5 #5928


K
Zitat von Dummda2:
@kätzchen Als betrogene EF hat man nicht die Wahl die du hattest, ob man bei einem Betrug mit machen will oder nicht. Der dreck liegt von einem Tag auf dem anderen vor den Füßen und dann mal schauen. Erst mal berappeln, wenn man es schafft.


Genau. Und ich würde - rein hypothetisch - aus eben diesem Grund erstmal konsequent gehen. Beziehungsweise ihn rauswerfen (warum sollte ich irgendwas meines bisherigen Komforts aufgeben, wenn er Mist gebaut hat? Ganz sicher nicht
Vor allem, um erstmal für mich selber klarzukommen und zu schauen, was da los ist und was das mit mir gemacht hat. Und auch, um ihm die Konsequenzen seiner Tat sofort und unmittelbar leibhaftig werden zu lassen. Und ich bin da so konsequent, und wäre es auch immer gewesen, weil ich in all meinen Beziehungen immer sehr unabhängig war. Und meine Männer wussten das. Immer.

Zitat von Dummda2:
Ansonsten stimmt das mit dem Abgrenzen. Das kann man aber auch innerlich machen.


Das sehe ich anders. Die innerliche Abgrenzung ist sowieso immer wichtig, finde ich. Aber der Mann muss doch auch sehen, wozu seine Handlungen führen. Er muss doch Grenzen sehen. Wenn ich mich nur innerlich abgrenze, erlebt er sie ja nicht. Dann ist für ihn alles in Butter, es gibt ja keine Konsequenzen.

Zitat von Dummda2:
Und das mit den Werten ist halt auch so ein Mist. Ich fand Affären und Betrügen immer Mist. Meine Mutter war mir ja ein entsprechendes Vorbild. Ich hatte viel Respekt vor meinem Mann verloren, weil er eine Affäre hatte. Was für ein Looser. Es ist da nicht einfach einen Weg zu finden ohne gegen die eigenen Werte ( nicht Moral) zu handeln. Zu sagen, ich lehne Affären ab, war für mich wichtig. Ich kann doch nicht etwas gut finden, nur weil mein Mann es getan hat. Jetzt ist es für mich okay. Aber essentiell ist, dass man dich auch als EF nicht (dauerhaft) verbiegt.


Ich finde das nicht nur nicht einfach, sondern nahezu unmöglich. Oder? Ich weiß es nicht, aber ich könnte es nicht. Meiner Meinung nach basieren gute Beziehungen nämlich auf einem zumindest sehr ähnlichen Wertekonsens. Und wenn mein Partner fremdgehen okay findet (ist bei Euch sicherlich nicht der Fall, gibt es ja aber halt), und für mich ist es eine der sieben Todsünden - dann kann das langfristig nicht gutgehen. Genauso wenig wie wenn mir Freiheit der wichtigste Wert ist, und meinem Partner sind materielle Dinge das höchste Gut. Das wird zwangsläufig zum Bruch führen eines Tages, weil sich keiner von beiden dauerhaft verbiegen möchte und kann.

Zitat von Dummda2:
Wo ich Dir auch widerspreche ist mit dem, was die betrügenden Männer machen müssen. Ich würde jedem betrogenen Partner dringend empfehlen so viel wie möglich selber in die Hand zu nehmen und nicht auf den AM/AF zu warten. Letztlich sind die betrogenen in der besseren Situation und haben letztlich viel mehr HAndlungsmöglichkeiten.


Ja, das sehen wir bedeutend anders. Ich würde nämlich den Teufel tun und im Falle eines Betrugs um meinen Mann kämpfen Ganz im Gegenteil! Wieso zum Henker soll ich darum kämpfen, etwas zu reparieren, das ich gar nicht kaputt gemacht habe? Er würde um mich kämpfen müssen, und zwar in genau dem Maße, indem er es zu Beginn einer Beziehung tun muss. Und es würde auch genauso lange dauern wie eine neue Beziehungsanbahnung, bevor ich mich wieder ganz und gar auf ihn einließe. Womöglich sogar noch ein Jährchen länger. Ist bestimmt ungemütlich, klar, aber das wäre meine ganz logische Konsequenz. Täte er das nicht, wäre ich weg. Endgültig. Denn damit hätte er mir bewiesen, dass er nicht aus Liebe, sondern aus reiner Bequemlichkeit bei mir geblieben wäre. Und das würde ich nicht haben wollen.

Und ich würde mir auch keinen Ton über meinen Anteil an dem Betrug anhören. Auch wenn ich bestimmt einen Anteil daran gehabt hätte, dass die Beziehung nicht mehr so dolle war - aber die Konsequenz, dann fremdzugehen, hat er ganz allein gezogen. Daran war ich doch mit Sicherheit nicht beteiligt. Also würde ich mir da auch keinen Schuldstiefel anziehen - nicht mal über eine Zehe. Das ist sein Ding, einzig und allein seins. Seine Feigheit, seine Sprachlosigkeit, seine Konfliktscheu. Die er dann auch bitte mal gleich bei einem Therapeuten in Angriff nehmen könnte.

Aber das ist, wie Du ja schon richtig gesagt hast, Ansichtssache ... da muss wohl jeder seinen eigenen Weg finden. Inmitten seiner eigenen Werte, die ja nun mal eben bei jedem Menschen anders sind.

03.12.2016 23:05 • x 9 #5929


E
@kätzchen
Was soll ich sagen..Jepp. .

03.12.2016 23:08 • x 2 #5930


Maus-89
Ich musste mich räumlich trennen, um mich auch innerlich abgrenzen zu können. Wäre ich dort geblieben, hätte sich nichts geändert. Ich musste mir selbst beweisen, das meine Abhängigkeit ein reines Hirngespinst war. Vor kurzem sagte mein Mann zu mir Das ist die Frau, die ich kennen und lieben gelernt habe.. Ich habe in den letzten 18 Monaten mehr über mich gelernt, als in den 25 Jahren zuvor. Hätte ich das früher gewusst, hätte ich schon viel früher mein Leben neu begonnen.

03.12.2016 23:27 • x 2 #5931


K
Zitat von Maus 89:
Vor kurzem sagte mein Mann zu mir Das ist die Frau, die ich kennen und lieben gelernt habe.. Ich habe in den letzten 18 Monaten mehr über mich gelernt, als in den 25 Jahren zuvor. Hätte ich das früher gewusst, hätte ich mich schon viel früher mein Leben neu begonnen.


Witzig, das hat mein Ex-Mann auch neulich zu mir gesagt ... blöd, dass man manchmal so einen Schuss vor den Bug oder eine gravierende Veränderung braucht, um sich selbst wiederzufinden. Aber vielleicht findet man sich durch den Schmerz besser/eher wieder. Hätte man sich ohne Not auf den Weg gemacht? Ich denke, nicht. Also hat man im Schrecklichen noch was Gutes gefunden. Immerhin.

03.12.2016 23:29 • x 4 #5932


Maus-89
Nein, hätte es die andere nicht gegeben, würden wir immer noch unsere gemeinsame Zeit schweigend vor der Glotze verbringen.

03.12.2016 23:34 • x 4 #5933


encada
Die Gewohnheit ist tödlich fuer jede Beziehung...

03.12.2016 23:35 • #5934


missi56
@Kaetzchen
@Maus89
Und meiner hat das zu uns beiden gesagt - schraeg, oder?

03.12.2016 23:41 • x 2 #5935


A
Mag sein...aber Gewohnheit bringt auch Sicherheit, solange man nicht in Langeweile ertrinkt.
Ich wünsche mir manchmal so ein richtig spießiges Leben! Bin müde - hatte genug Dramen...

03.12.2016 23:41 • #5936


missi56
Das kommt darauf an an, welches Leben man ueberwiegend gefuehrt hat. Mein Leben bestand ueber 30 Jahre aus Ohnesorg-Theater. Dann kam Shakespeare und hat mich ordentlich durchgeschuettelt, aber Ohnesorg will ich trotzdem nicht zurueck - vielleicht jetzt mal so was wie Bergretter - Abenteuer mit gewiss gutem Ausgang ...

04.12.2016 00:44 • x 1 #5937


K
Bei mir ist eher so - Thelma und Louise

04.12.2016 00:57 • #5938


missi56
@Kaetzchen
Ich liebe diesen Film...

04.12.2016 01:10 • #5939


K
Zitat von Maus 89:
Nein, hätte es die andere nicht gegeben, würden wir immer noch unsere gemeinsame Zeit schweigend vor der Glotze verbringen.


@ Maus89

Die Andere war aber nur das Symptom, warum du mit deinem Mann
unsere gemeinsame Zeit schweigend vor der Glotze verbracht hast!

04.12.2016 01:25 • #5940


A


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