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SMS zu Weihnachten Wie soll ich das deuten?

M
Ach Freya, ich glaube wirklich, dass das ein Fortschritt ist auch mal so zu denken. Ich denke doch auch noch jeden Tag an ihn und vermisse ihn irgendwie. Es gibt dann aber auch wieder die Momente in denen ich ihm die Pest an den Hals wünsche. Frage mich halt auch wann das aufhört, dass ich täglich an ihn denken muss und das mehrfach, fast dauernd. Hört das erst auf wenn man sich neu verliebt?

10.04.2014 20:35 • #2716


F
Hier ist ja gerade nicht so viel los. Heißt das, Euch geht es allen gerade besser? Ich krebse immernoch so ein bisschen rum. Diese WE habe ich wieder Seminar bis So, ich hoffe, das lenkt mich ab und ich schreibe nicht gleich schon heute Abend, wie doof alles ohne ihn ist.

11.04.2014 09:44 • #2717


A


SMS zu Weihnachten Wie soll ich das deuten?

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K
@ Freya

Ich denke jeder versucht mal mehr mal weniger mit seinem neuen Leben zurechtzukommen.
Vll. denkt man auch, wieoft soll ich noch das selbe erzählen, es ist ja noch nicht wirklich eine
Veränderung eingetreten.
Hier im Forum kann man seine Probleme immer nieder schreiben, aber ich denke auch für mich
das ich im Moment nicht weiterkomme.
Ich organisiere mein Leben..aber gefühlmäßig hänge ich immer noch fest.
Man muß vorwärtsgehen jeden Tag, und man möchte andere nicht mehr belasten.

So siehts aus...

11.04.2014 10:04 • #2718


Traumtänzer
Salute zusammen,
ich sehe das ähnlich wie kiki. Ist nicht zwangsläufig so, daß es einem besser geht, nur weil man hier nimmer so viel schreibt. Ich schau schon fast jeden Tag hier rein. Und wenns mich zwickt, gebe ich auch einen Kommetar ab. Auf der anderen Seite ist es halt auch so, daß man eben sein Leben nach und nach wieder in Angriff nimmt oder genommen hat und sowas wie Alltag einkehrt.

@Hope
Ich denke auch noch täglich an meine Ex. Aber die Denke verändert sich halt mit der Zeit. Manchmal hader ich noch und verwünsche sie und ihre Religion . Aber Größtenteils ist das bei mir eher so das Schwelgen in Erinnerungen und an die schöne Zeit. Und zumindest bei mir war es immer so, daß ich eben nach und nach immer weniger an meine Exen gedacht habe. Völlig unabhängig davon, ob ich neu verliebt war oder nicht.

11.04.2014 14:45 • #2719


F
Ich könnt irgendwie alles hundertmal erzählen. So wirklich was neues hat sich bei mir ja auch noch nicht ergeben. Und klar, ich komme mit meinem Alltagsleben einigermaßen zurecht, eigentlich die ganze Zeit schon. Manches wird auch leichter, das merke ich bereits jetzt bzw. seit einiger Zeit. Aber emotional habe ich wohl noch eine weitere Strecke zu gehen. Und ich bin nach wie vor mit meinem Leben nicht zurfrieden.

Wie auch. Zu wenig Menschen, die ich kenne, zu wenig Ex, zu viel Pläne und Idee, die alleine aber nur halb so toll oder ganz bescheiden sind. Das fängt bei den großen Lebensträumen an, geht über ganz praktische Sachen und endet bei den Kleinigkeiten wie alleine in ein Restaurant gehen. Ich arrangiere mich, aber ich kann mir nach wie vor nicht vorstellen, dass das, was ich jetzt habe, mein Leben sind wird. Ich will das so nicht. Aber ich weiß auch nicht, was ich noch ändern kann.

Traumtänzer würde jetzt sagen, das ergibt sich schon, immer kleine Schritte. Und ich bilde mir ein, ich mache viele kleine Schritte. Den wirklich großen habe ich allerdings noch nicht gemacht. Und vieles gefällt mir einfach trotzdem nicht.

Und am Ende des Tages, das ist das Schlimmste, sehne ich mich nach meinem Ex. Als Mensch, als Partner. Ich sehne mich nicht nach der Beziehung, die wir hatten, aber so sehr nach ihm.

Und ich bin mir sehr sicher, auch wenn niemand in die Zukunft blicken kann, dass es endgültig vorbei ist. Sonst häte er sich nicht so krass getrennt.

11.04.2014 17:29 • #2720


Traumtänzer
Wenn es dich runterzieht, alleine ins Restaurant zu gehen, warum machst du es dann? Und was ist mit deinen Arbeitskollegen? Schau, ich bin ja freundetechnisch in einer sehr ähnlichen Situation wie du. Die, die ich kenne und mit denen ich mal was unternhemen kann, wohnen zig Kilometer weg. Wobei 30-60 Minuten Autofahrt für mich jetzt nicht unbedingt ein Problem darstellen. Oder sie sind in einer Partnerschaft und teilweise sogar mit Kind, Hund usw . Da ist man eben nimmer so spontan drauf. Glaub ich zumindest nach dem, was ich so mitbekomme hier bei mir .

Also was bleibt? Selber irgendwie aktiv werden und mal auf die Leute zugehen. Du hast doch bestimmt wen im Geschäft, mit dem du dich gut verstehst. Ganz egal ob Männlein oder Weiblein. Frag doch da mal an. Oder wenn auf deinen Seminaren bist, lernst doch bestimmt auch Leute kennen. Frag doch da mal wen, ob ihr abends noch zusammen was trinken geht. Vielleicht sitzt da auch jemand drin, der so denkt wie du und sich freuen würde, wenn er jemanden zum fortgehen hätte. Nur sitzt ihr vielleicht beide da und traut euch nicht .

Wegen deiner Pläne. Lass erst mal die beiseite, die mit einem Partner zu tun haben. Wenn du dauernd drüber nachdenkst, was du alles nicht kannst weil der Ex fehlt, ist es klar, daß da traurig und unglücklich bist. Sieh das was du jetzt hast, als das an, was es ist. Im Moment ein Stück holpriger Weg, der sich auch wieder ändern wird. Denk nicht drüber nach, wie lange es dauert das er sich ändert. Sondern geh weiter mit dem Gedanken, daß er sich garantiert wieder ändert. Denk mal an das, was ich dir neulich in der PM geschrieben habe. Die Sichtweise macht viel aus. Wenn du die Wahl zwischen positiver und negativer Sichtweise hast, nimm das Positive.

Und mach vor allem nur Dinge, wo du auch dahinter stehst. Es bringt nichts, seinen Alltag mit Zeugs zuzupflastern, von dem man nicht überzeugt ist. Denn dann geht man mit Widerwillen ran und ist nicht wirklich befriedigt hinterher.

Grüßle
Traumtänzer

12.04.2014 07:49 • #2721


K
@all
Hallo Zusammen, wie mein Leben jetzt weiterläuft, das weiß ich auch noch nicht so genau.
Das es so nicht weitergehen soll wie jetzt, das weiss ich allerdings genau.
Aber mit einem neuen Freundeskreis aufbauen ist das so eine Sache...geht ja auch nicht mal ebend.
Hab mich jetzt schon mal einer Gruppe alleinerziehender Mütter angeschlossen...suche noch nach
einem Freizeittreff, zwecks gemeinsamen Unternehmungen, bin aber noch nicht fündig geworden.
Aber ich arbeite daran.
Ich muß irgendwie meine Einstellung ändern, vll. wütend auf ihn werden, das er aus meinem Kopf rausgeht.
Vll. auch wenn ich eine Antwort hätte auf das WARUM...ich weiß es nicht.
Ich hoffe das wir irgendwann wieder normal miteinander umgehen und nicht so verkrampft von meiner
Seite. Aber das braucht Zeit...er wird immer ein Teil meines Lebens sein.
Er kommt nicht zurück...das ist klar...aber die Umstände sind für mich immer noch nicht zu begreifen.
Man macht sich Gedanken über seine Zukunft...man hat auch ein wenig Angst davor...das schlimmste
für mich ist das Alleinsein..das niemand da ist mit dem man reden und lachen kann.
Er fehlt einfach...als Partner und Freund.

12.04.2014 11:34 • #2722


F
Das finde ich auch so schlimm, dass niemand zum richtig, echten, vertrauten, unverstellten Reden da ist.

Und natürlich mache ich was, war diese Woche schon 2 Mal mit Leuten weg, gleich treff ich mich mit ner Seminarkollegin, am Montag mit einer anderen. Aber das ist verdammt noch mal nicht das gleiche.

Ich habe irgendwo gelesen, nach der Trennung soll man mit Kontakten nicht so wählerisch sein. Das habe ich mir zu Herzen genommen. Besser sowas als gar nichts machen. Das hört sich jetzt hart an, das ist ja auch nicht alles richtig schrecklich, aber mit Herzblut ist das nun mal trotzdem nicht.

Und das mit dem allein ins Restaurant, dass überlege ich gerade. Eigentlich sehe ich nicht ein, bestimmte Dinge nicht zu machen, nur weil ich niemanden finde, der da auch hin will (weil teuer oder falsche Geschmacksrichtung oder was weiß ich). Aber wie man Essengehen alleine toll finden kann, habe ich noch nicht rausgefunden.

12.04.2014 18:01 • #2723


F
Und jetzt kommt der Witz des Tages: es war ein wirklich schöner Abend!

12.04.2014 22:17 • #2724


Traumtänzer
So ein Mist . Jetzt hat man auch noch ohne den Ex Spaß. Das geht doch eigentlich gar nicht .

13.04.2014 07:46 • #2725


F
Naja Spaß... wir wollen es jetzt mal nicht übertreiben für den Anfang.

13.04.2014 15:52 • #2726


T
Haalloooo...

Bei mir, hat sich nicht wirklich was geändert.

Bei euch?

13.04.2014 17:18 • #2727


F
Hallo traurig

Ne, bei mir hat sich auch nichts geändert. Ich vermisse ihn immernoch. Und glückliche Pärchen finde ich nach wie vor die Pest. Von mir aus könnte morgen wieder Herbst sein, mit ganz viel Regen. Damit die bloß alle drin bleiben. Und dabei hat das Draußenwetter gerade erst angefangen.

Gestern hatte ich eine Nummer auf dem Handy, aus einer Stadt, die ich als eine von zwei Favoriren für seinen möglichen neuen Wohn- und Arbeitsort in Frage ziehe. Muss wohl während des Seminars gewesen sein, weil ich es erst danach gesehen habe. Was hab ich mir alles ausgemalt... Dann konnte ich es doch nicht lassen, habe die Nummer online rückwärtsgesucht. Und was war es ? Meinungsforschung. Wie doof bin ich eigentlich?

13.04.2014 18:20 • #2728


T
Ach Freya, hätte ich wahrscheinlich auch nicht anders gemacht.

Mich grauts auch schon vor dem Sommer.

13.04.2014 18:36 • #2729


F
Hallo traurig, wie ist es heute zum Wochenanfang?

Ich bin irgendwie hin und her gerissen. Ich habe einfach keine Lust mehr, auf den ganzen Mist. Und ich merke auch, dass ich mich ihn mir verändere. Ich würde nicht sagen, zum Guten oder dahin, dass ich die Situation toll finde, aber irgendwie macht sich in mir immer mehr das Gefühl breit, dass ich mir keine Hoffnungen mehr machen brauche. Und dass ich mich wohl damit arrangieren muss, dass das, was ich immernoch nicht will, nur der Dauerzustand ist. Ich finde es blöd.

Ich versuche, den Gedanken anzunehmen, dass er wegzieht und dass wir dann ganz sicher keine Chance mehr haben werden, uns anzunähern.

Was mir allerdings gut tut ist, dass ich nicht mehr dauern auf die alte Wohnung schiele. Ich hoffe sehr, dass die Übergabe bereits erfolgt ist und ich ihn nicht mehr hier sehen muss. Das wäre auf eine ganz bestimmte Weise irgendwie befreiend.

Was mir nach wir vor sehr schwer fällt, ist, mich von meinen Wünschen und Träumen zu verabschieden. Es glingt mir noch nicht wirklich, mir neue aufzubauen. Es haben sich jetzt neue Notwendigkeiten ergeben, die natürlich auch meine Zukunft betrefeffen, und viele, auf das ich in meinem neuen Leben nun automatisch verzichten muss, aber das ist nicht das gleiche und es ist auch keine angenehme Zukunftsidee.

14.04.2014 10:17 • #2730


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