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Nachtrennungsgewalt? Schuld und Scham

Gorch_Fock
Na ja, liebe TE, wenn strafbare Handlungen vorliegen, solltest Du diese Anzeigen. Ansonsten kann auch kaum jemand tätig werden.

Du schreibst sehr viel, von dem was nicht geht. Es gibt sog. Kindsbesitzerinnen die durch einen Strauß von Maßnahmen jeden Umgang zum Erliegen bringen. Du bist also bei weitem nicht wehrlos, ohne so ein Verhalten hier zu propagieren oder gut zu heißen.

Heute 15:59 • #31


ma24
@ZukunftsIch
Die User hier versuchen natürlich, entsprechend deinen Angaben, die Sachlage von allen Seiten zu beleuchten. Aber ich habe keinen Grund, an deiner Glaubwürdigkeit zu zweifeln.

Heute 16:00 • x 1 #32


A


Nachtrennungsgewalt? Schuld und Scham

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Blindfisch
Zitat von ZukunftsIch:
Das Opfer muss sich rechtfertigen für das was passiert ist.

Es hat dich doch niemand verurteilt. Nur weil nicht jeder sofort auf dein EX verbal mit der Keule einschlägt, heißt es nicht das du dich rechtfertigen musst. Zumal du (zumindest für mich) zu wenig Infos gegeben hast, um sich ein Bild zu machen.
Zitat von ZukunftsIch:
Ja, meine Therapeutin, die ihn auch in zwei Sitzungen erlebt hat, hat auch den Verdacht einer stark narzisstischen Ausprägung geäußert

Ich muss gestehen, das ich noch keine Erfahrung mit Therapeuten gemacht habe, aber ich finde es schon grenzwertig, wenn die Therapeutin dir gegenüber ihre Diagnose deines Mannes äußert! Darf Sie das?

Heute 16:00 • x 1 #33


Gorch_Fock
Das darf die Therapeutin schon - es ist aber fachlich unprofessionell.

Heute 16:03 • #34


Z
Zitat von Gorch_Fock:
Na ja, liebe TE, wenn strafbare Handlungen vorliegen, solltest Du diese Anzeigen. Ansonsten kann auch kaum jemand tätig werden. Du schreibst sehr ...

Ich möchte gerne bis zur Scheidung den Umgang auf jeden Fall aufrecht erhalten. Im Optimalfall ist ja ein guter Kontakt zwischen Kind und Vater möglich. Das wäre mein Wunsch. Ich will dem Kind nicht seinen Papa nehmen. Und Umgangsrecht hat er. Egal ob er Alk. missbraucht oder nicht. Solange er nicht im Beisein des Kindes trinkt.

Heute 16:04 • x 1 #35


Wasabix
Zitat von ZukunftsIch:
Ich finde nur, dass sie diese Persönlichkeitsstruktur zu sehr als berechnend

Ich verstehe was du meinst.
Mir geht es ähnlich.
Und trotzdem finde ich sie sehr gut weil vorallem sehr viel Aufklärung bzgl der div Formen von Gewalt die es in in Beziehung gibt.

Und die Nachtrennungsgewalt wird ja in einem extra Thema bearbeitet.

Unterm Strich trägt dein Ex die Verantwortung für sein Verhalten! Das musst du unbedingt so sehen. Sonst kommst du nur schwer aus der Spirale.

Dein Mitgefühl und Verständnis für ihn...helfen dir nicht, sondern im Gegenteil.

Wenn er gestört ist oder gelernte Muster abarbeitet dann trägt trotzdem e r die Verantwortung für den Schaden den er anrichtet.
Er kann sich Hilfe suchen, sich reflektieren, etc. Tut er das?

Wer sitzt beim Therapeuten?

Du oder er? DU, richtig?

Du musst Verständnis für dein Kind und dich reservieren.
Euch retten, nicht ihn.
Das muss er selbst tun

Heute 16:05 • x 3 #36


Z
Es geht nicht darum Diagnosen zu stellen, sie ist ja meine Therapeutin, begleitet mich Recht lange und sieht die ungesunde Beziehung als Grund warum ich in Therapie bin.
Sie meinte nur, dass er stark narzisstische Anteile, aus meinen Erzählungen heraus, und ihren Erfahrungen bei gemeinsamen Sitzungen zeigt. Und diese Äußerung hat sie erst nach der Trennung gebracht, weil sie mich nicht in meinen Entscheidungen beeinflussen wollte.

Heute 16:06 • x 1 #37


tlell
Zitat von ZukunftsIch:
Warum ich ihm einen Tag sein Kind überlassen möchte? Weil ich mir wünschen würde, dass er trotz allem sieht, dass es sein wunderbares Kind ist und das Interesse und die Bindung wächst. Ich weiß, das mag naiv sein, aber es ist so.

Aber meinst du nicht sowas langsam zu starten wäre sinnvoller? Ich denke lieber eine kurze Zeitspanne regelmässig wahr genommen und dann weiter gesteigert als direkt etwas was er vielleicht nicht stemmen kann und für das Kind einfach zuviel sein könnte.


Zitat von ZukunftsIch:
Natürlich ist er kein Alk. und kein Täter,

Also was ist er denn jetzt. Meine Liebe ich will dich nicht angreifen, ABER er ist entweder das eine oder das andere. Du widersprichst dir ja selber dauernd. Entweder ist ein Mensch krank dann ist er nicht berechenbar auch nicht beim Kind oder eben nicht.


Zitat von ZukunftsIch:
Ja, die kenne ich. Ich finde nur, dass sie diese Persönlichkeitsstruktur zu sehr als berechnend darstellt. Ich glaube persönlich nicht, dass mein Noch Mann das alles bewusst macht.

Das ja noch schlimmer. Dann hat er ja keine Kontrolle über sich und könnte es eben doch dem Kind gegenüber tun oder im Beisein des Kindes trinken.

Heute 16:07 • x 1 #38


ma24
@Wasabix
Genauso!

Heute 16:08 • x 1 #39


B
@ZukunftsIch Wenn er nasser Alk. -mit entsprechendem Verlust des Steuerungsvermögens- ist, kann er die Verantwortung für ein zweijähriges Kind nicht tragen. Da willst du noch einen drauf setzen und ihm ohne Not die Kleine gleich für viele Stunden überlassen. Wie soll das denn hier eingeordnet werden? Es geht nicht um urteilen sondern darum, ein Bild zu entwickeln, einen Eindruck zu bekommen. Du selbst schreibst, er stellt keine Gefahr für das Kind dar. Willst ihm aber trotzdem das Sorgerecht entziehen. Und ihn das Kind für einen ganzen Tag betreuen lassen. Das ist halt auch ziemlich verwirrend.

Zitat von ZukunftsIch:
Ich möchte gerne bis zur Scheidung den Umgang auf jeden Fall aufrecht erhalten.

Wieso bis zur Scheidung, was ist danach?

Heute 16:08 • x 2 #40


Wasabix
Zitat von ZukunftsIch:
Hallo zusammen, ich weiß gar nicht, ob das hier der richtige Ort ist, meine Gedanken zu platzieren. Ich habe mich von meinem Mann vor einer Weile ...

Wie alt ist er?

Heute 16:10 • #41


Z
Zitat von Wasabix:
Ich verstehe was du meinst. Mir geht es ähnlich. Und trotzdem finde ich sie sehr gut weil vorallem sehr viel Aufklärung bzgl der div Formen von ...

Das weiß ich. Ich weiß auch, dass ich in gewisser Form co-abhängig bin. Es gibt ja Anteile in mir, die dafür gesorgt haben, dass ich in eine solche Beziehung geraten bin. Gerettet habe ich uns, und das ist vor allem wegen des Kindes passiert. Weil ich nicht wollte, dass das Kind so aufwächst. Schwer ist es trotzdem, weil sich eine normale Kommunikation mit meinem Noch Mann zum Kind echt schwer gestaltet.

Heute 16:11 • x 1 #42


Gorch_Fock
Wenn er Alko.ohliker ist, wird er auch beim Umgang, spätestens beim Übernachtungsumgang trinken. Würde ich so nicht akzeptieren. Dann bleibt der Herd an, die Zig. fällt runter und die Wohnung brennt im schlimmsten Fall aus.

Warum ziehst Du z.B. nicht mal 200 km weit um, liebe TE?

Heute 16:13 • #43


Z
Ich weiß, dass ich mir widerspreche. Das ist auch eines der großen Probleme. Ich will das mein Kind in Sicherheit ist, ich will aber auch, dass sein Papa Verantwortung übernimmt. Ich will sicher auch mal eine Verschnaufpause für mich, habe aber Angst, dass es dem Kind nicht gut geht. Ich bin in einer großen Ambivalenz.

Warum bis zur Scheidung?
Ich nehme an, da wird das Thema Umgang angesprochen. Nicht, dass es heißt die Mutter lässt keinen Umgang zu.
Er hat bereits zwei Mal die Woche wenige Stunden Umgang. Der funktioniert ohne Alk..

Heute 16:14 • x 1 #44


Z
Zitat von Gorch_Fock:

Ich kann nicht einfach weg ziehen. Das geht aus Jobgründen nicht. Und ich kann meinen Job nicht einfach so wechseln. Außerdem ist meine Familie hier. Die springt nun immer mal ein.

Heute 16:16 • x 3 #45


A


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