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Letzte Worte der Geliebten

S
Zitat von Valerieee:
Das Zusammensein mit dem Affärenpartner.

Und dass er fast wortlos gegangen ist? Würde ja dann heißen, dass es ihm keinen Spaß mehr macht.
Und hat er das alles nicht aus Liebe getan, statt aus Spaß?

16.02.2025 16:56 • #2866


V
Zitat von So-What:
Damit meine ich seine Frau UND Dich.

Ach, er tut mir gegenüber nur so, als wäre er verheiratet?

16.02.2025 16:57 • #2867


A


Letzte Worte der Geliebten

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V
Zitat von So-What:
Ja, die Welt wäre schön, wenn wir nur zum Spaß hier sein könnten und nur das machen, was jedem selbst Spaß macht.

Es liegt in deiner Hand!

16.02.2025 17:01 • #2868


alleswirdbesser
Zitat von Valerieee:
Warum klingt es am Ende, wenn eine Affäre auffliegt zu oft so:
Nach allem, was ich für dich getan habe, tust du mir sowas an?

Weil die meisten Menschen eine Familie gründen, in der nur zwei Personen als Paar vorgesehen sind. Niemand lässt sich auf dieses Konstrukt ein, wenn er weiß, dass es sich um einen Dreieck oder mehr handelt. Zumindest in meiner Welt. Ich übernehme nicht den Part der Familie und verzichte auf einiges, mit der Aussicht, dass eine andere die Rolle der Geliebten übernimmt und nur im Bett ihren Spaß haben möchte. Ich will alles, nicht nur Hausfrau und Mutter sein, sondern auch die Geliebte und OdB. Ich würde keinen Mann heiraten, keine Familie gründen, wissend, dass ich ab da nur einen Teil erfüllen soll und das Schöne, was ein Paar haben kann, der anderen überlassen. Für mich spielt die 6ualität einer Beziehung eine sehr große Rolle und gehört nur zu den zwei sich liebenden, nicht drei, vier oder fünf. Das große Ganze macht für mich die Ehe aus. Inzwischen bin ich da raus und genieße tatsächlich alles außer Alltag und gemeinsamen Kindergroßziehen mit meinem Partner, der ebenfalls geschieden ist. Das Hausmütterchen wird es in der Form nie wieder geben, denn ich nicht vorhabe nochmal zu heiraten, Kinder bekommen, zu Hause bleiben, Teilzeit arbeiten…. Alles liegt hinter mir und war lediglich nur in meiner Vergangenheit so gewollt, als ich noch an die Ehe glaubte.

Und ja, ich wollte Familie und Kinder, aber auch 6 und Leidenschaft. Und noch viel mehr, wir hatten 18 Jahre und sie waren nicht schlecht.

Wenn mein Freund sich trennt, würde ich niemals eine solche Aussage treffen, denn nichts habe ich getan, was mein Leben abhängiger gestalten würde. Nichts aufgegeben, auf nichts verzichtet. Ich freue mich, dass er da ist und genieße die Zeit. Wenn er geht, dann geht er. Ich habe ziemlich lange an meiner Einstellung gearbeitet, um mich von „für immer und ewig“ zu verabschieden. Jeder Tag ist eine Entscheidung für oder gegen die Beziehung. Jeder ist frei zu gehen, uns verbindet nur die Liebe.

16.02.2025 17:01 • x 3 #2869


V
Zitat von So-What:
Und jeder gönnt jedem alles, toleriert und akzeptiert alles und niemand hat negative Gefühle dabei.

Das wäre wirklich erstrebenswert, finde ich.

16.02.2025 17:06 • #2870


V
Zitat von So-What:
Aber ich belasse es dabei.

Das ist nett.

16.02.2025 17:08 • #2871


V
Zitat von Umbra_:
Soll die Hauptbeziehung das dann einfach so hinnehmen oder darf sie das auch ablehnen?

Ablehnen, immer ablehnen.

16.02.2025 17:09 • #2872


V
Zitat von So-What:
Wenn es so wäre, wessen Problem wird das sein? Deins?

Es ist ein selbsterschaffenes Problem desjenigen, der nichts weiter wollte als, dass alles so bleibt, wie es ist. Und darüber hinaus natürlich auch meins, da ich in dem Fall dafür gesorgt habe, dass alles so bleibt wie es ist, indem ich den Status quo akzeptiert habe.
Somit würde ich ungewollt in das eheliche Spektakel geraten, ohne es zu wollen, und somit wäre es auch mein Problem.
Was kann ich dafür, wenn zwei erwachsene Menschen nicht damit klarkommen, dass einer von ihnen sich nicht an die Abmachung gehalten hat?

16.02.2025 17:13 • #2873


alleswirdbesser
Zitat von Valerieee:
Was kann ich dafür, wenn zwei erwachsene Menschen nicht damit klarkommen, dass einer von ihnen sich nicht an die Abmachung gehalten hat?

Hat denn das, was nun passiert ist, keine Spuren bei dir hinterlassen? Losgelöst von den anderen beiden, bist du damit zufrieden wie alles nun gelaufen ist inklusive Ende? Denn auch das Ende gehört dazu, zu dem wie er mit dir umgegangen ist.

16.02.2025 17:18 • x 1 #2874


V
Zitat von So-What:
Du darfst beleidigen und irre Hypothesen aufstellen.

Warum fühlst du dich denn von einer Hypothese so angegriffen?

16.02.2025 17:19 • #2875


V
Zitat von So-What:
Man sollte nur fragen, wenn man die Antworten aushalten kann.

Jetzt musst du mir nur noch verraten, wie meine Frage lautete.

16.02.2025 17:21 • #2876


V
Zitat von So-What:
Du kannst einfach alle auf ignore setzen, die nicht Deiner Meinung sind?

Sowas Beklopptes würdest du vielleicht machen, das sähe dir ähnlich, aber es genügt, wenn du nicht rumheulst, dass ich entsprechend reagiere, zuweilen extra scharf.
Wer austeilt, muss auch einstecken können und dass du dich bemüssigt fühlst, zusammen mit einigen anderen Leidensgenossen geeint im Namen der EF meines AMs gegen mich vorgehen zu müssen und mir penetrant ungefragt zu erzählen, wie man es richtig macht, sagt genug.

Wenn du diesen Strang nicht magst, weil er von einer AF erstellt wurde, steht es dir frei, ihn zu ignorieren.

16.02.2025 17:25 • #2877


F
Zitat von Umbra_:
Soll die Hauptbeziehung das dann einfach so hinnehmen oder darf sie das auch ablehnen

Wenn die Ehefrau heute von ihrem Mann hört, du, seit 2 Jahren führe ich eine Affäre, kann sie morgen tschüss sagen.
Warum sollte sie nicht gehen dürfen? Niemand kettet sie am Esstisch an.
Nur, in aller Regel haut sie lieber auf die Affärenfrau drauf, anstatt ihrem Gatten die Tür zu weisen.
Also, wo ist der Fehler?

16.02.2025 17:27 • #2878


alleswirdbesser
Zitat von Valerieee:
Er hat umgekehrt (oder sie im umgedrehten Fall) doch auch vieles für sie/ ihn getan- das Haus gebaut, die Kinder gezeugt, sein Einkommen in die Familie, den Hausbau, die Urlaube gebuttert.... Warum ist der Fremdgänger der undankbare Egoist, und der Betrogene das arme Hascherl? Wo er doch alles bekam, was in seiner Welt eine wichtige Rolle spielte?

Hätte ich nicht geheiratet, als unser letztes Kind geplant war, hätte ich keinen Cent für das Haus bekommen, das ich mitgebaut habe (ich arbeitete auf der Baustelle mit). In das meine Eltern jede Menge Geld investiert haben, welches ich stets sauber und gepflegt gehalten habe, indem ich renoviert habe, oft allein. Die Einbauküche , die ich ausgewählt und finanziert habe, nachdem meine EZ endete, durfte ich auch nicht mitnehmen, da mit Haus verbunden. Ich wollte nicht heiraten bis unser letztes Kind quasi in Pipeline war. Erst da habe ich gedacht mit der Heirat etwas sicherer dazustehen. Denn mit dem letzten Kind waren wir über die Grenze drüber, bei der ich der Meinung war „bekomme ich alleine groß“. Und in der ersten Jahren habe ich keinen Cent Unterhalt beantragt, weil wir im Haus wohnen durften. Den Kindern fiel es schwer dort wegzuziehen, aber da mussten sie durch. Wir lebten nämlich mit seiner Familie auf einem Flecken ziemlich nah beieinander. Ich konnte dort nicht bleiben. Mich hat seine Familie sofort eliminiert, ab Tag 1 quasi war ich raus. Freundeskreis war für mich auch weg, da seine Verwandte mit dabei waren. Ich stand völlig alleine da und hatte Unterstützung von meinen Eltern. Ich habe etwas gebraucht, habe mich aber irgendwann zusammengerissen und bin dem Tränental entsprungen.

16.02.2025 17:27 • #2879


V
Zitat von So-What:
Und dass er fast wortlos gegangen ist? Würde ja dann heißen, dass es ihm keinen Spaß mehr macht.

Dieses Gegeifer....

16.02.2025 17:28 • #2880


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