Du bist Deinem Partner sehr entgegen gekommen. Er hat sich in eine Flugbegleiterin verliebt. Das ist Dein Job, das füllt Dich aus. Er hat sich nicht in eine Frau verliebt, die ihren Traum aufgibt. Also soll er auch damit klar kommen, dass Du diesen Traum lebst.
Würde er seine Arbeitszeit reduzieren, weil es Dir nicht gefällt, dass er in einer Werkstatt/in einem Büro/in einem Laden ist? Oder würde er sie erhöhen, weil Du möchtest, dass er länger dort ist? Wäre er zu dieser Art Opfer bereit?
Welchen Kompromiss macht er? Und wenn Du es schon richtig findest, selber diese Art von Kompromissen zu machen, kann er nicht mal mehr diese zwei Langstreckenflüge abwarten? Da ist wirklich die Frage: was gibt er?
Zu einer Beziehung gehören Kompromisse, aber eine Freundin von mir sagte auch, die Kurzstreckenflüge wären x-mal anstrengender.
Dass Du ihm seine quality time mit Dir gewährst (m.E. sind das Besitzansprüche, die nichts mit gleichberechtigter Partnerschaft und Liebe zu tun haben), hat vor allem für ihn positive Auswirkungen in diesem Moment. Er setzt seine Willen durch. Aber darüber hinaus ist es, wie @arjuni sagt, für Dich hat es Konsequenzen für die gesamte Zukunft. Und noch wenn Du als Großmutter im Schaukelstuhl sitzt und Deine karge Rente zum Lleben zu wenig und zum Sterben zu viel ist, wirst Du spüren, was Du für seinen Willen aufgegeben hast.
Überlege Dir mal gut und mit etwas Abstand, ob Du so eine Beziehung willst. Eine, in der Dein Partner nicht hinter Dir steht und Dir das Leben zumindest unbequem, wenn nicht zur Hölle macht, wenn Du nicht funktionierst, wie er das will.
30.09.2017 09:16 •
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