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Körperliche Symptome Appetit/Schluckprobleme

meerweh
@Paprika Schau mal, Heavydreamy hat sich doch gemeldet:

Zitat von Heavydreamy:
Hier bin ich

Alles andere lies doch bitte einfach als Foris, die sich ein wenig Sorgen um eine Unbekannte machen, die seit einem Jahr keine feste Nahrung runterbekommt.

30.03.2025 20:28 • x 3 #31


Heavydreamy
Ausserdem mag ich deinen Nicknamen @Paprika

Ich bin absoluter Paprika-Fan

30.03.2025 20:32 • #32


A


Körperliche Symptome Appetit/Schluckprobleme

x 3


Pippa
@Paprika
Sorry.
Ich finde nur etwas hochnäsig, wie Du hier auftrittst.
Keine Klinik ist gut genug oder Du lehnst die Behandlungsmethode ab.

Ich habe verstanden, dass Du Austausch suchst und wünsche Dir, dass Du die Lösung für Dein Problem findest.
Alles Gute.

30.03.2025 20:33 • x 2 #33


Heavydreamy
@Pippa

30.03.2025 20:34 • x 1 #34


MandyCohen
Zitat von Paprika:
Ich wollte eigentlich nur mal mit Menschen in Kontakt treten, die ähnliches durchgemacht haben!


Dem Thema nach tümmeln sich hier Menschen, die mit Trennung /Scheidung /Liebeskummer zu tun haben, einhergehend mit den verschiedensten psychosomatischen Begleiterscheinungen, wie Schlaflosigkeit, Verspannungen, Isolierung, Appetitlosigkeit etc.
Jeder Schritt zurück zur Normalität tut gut und ist auch wichtig.

Manchmal aber manifestiert sich eine Begleiterscheinung, wie bei dir die Appetitlosigkeit, die hat sich verselbstständigt und nun musst du sie mit einer rationalen Herangehensweise wieder aktivieren.

Appetit und Hunger zu haben, zu kauen und zu schlucken , sichern das eigene Überleben. Hol dir deinen Überlebensinstinkt zurück !

30.03.2025 20:50 • #35


Scheol
@Paprika

Zitat:
Die Trennung liegt nun beinahe 1 Jahr zurück, aber gerade körperlich habe ich noch extreme Probleme, vor allem was essen angeht. Ich habe die ganze Zeit einen totalen Appetitverlust und Schluckprobleme, weil die Muskeln irgendwie total verspannen (vielleicht als Reaktion auf den appetitverlust und als Abwehrreaktion gegen das Essen).

Was willst du nicht schlucken ?

= Die Trennung ? Das verhalten des Expartners ?

Zitat:
Psychisch ist es ein bisschen ein auf und ab. Mittlerweile habe ich das Gefühl, dass die körperliche Symptome mich mehr stressen als der ursprüngliche Auslöser (die Trennung).

Da kann ein Kreislauf draus entstehen.

Zitat:
Allerdings fühle ich mich auch immer noch oft furchtbar einsam sobald ich alleine zuhause bin. Ich habe das Gefühl mittlerweile in einer Art teufelskreislauf geraten zu sein. Ich bin unsicher, was ich tun soll. Werden die körperliche Symptome irgendwann wieder weggehen?

Vermutlich ja.

Zitat:
Ich sehne mich nach fester Nahrung, ich will essen, aber ich kann es nicht und es schmeckt alles nicht. Und es dauert halt schon echt lange an.


Zitat:
Die Trennung war furchtbar hart für mich, es war meine erste Beziehung die direkt ziemlich toxisch war,


Toxische Beziehungen egal wie lange diese dauern , hinterlassen oft Spuren in der Seele.

Auch wenn die Trennung als extrem empfunden wird , kann es sein das es bis hin zur traumatischen Erfahrung gehen kann.

Also Traumafolegstörung gibt es die Essstörung.

Hat der Ex an der Figur rum gemeckert? Machen sie oft und gerne ?

Kopie*
Trauma und Essstörungen
Traumatische Erlebnisse wie z.B. körperliche oder seelische Gewalterfahrung
frühe oder plötzliche Verluste…….. Mobbing, Demütigungen, Gefühle von Ohnmacht, Hilflosigkeit, Überforderung und Ausgeliefertsein verschiedenster Ursachen
Können zu Essstörungen führen.

Meist wird dabei versucht, Gefühle mit der Kontrolle des eigenen Körpers und des Essverhaltens berechenbar zu machen oder diese zu vermeiden.

Die Magersucht z.B. kann u. a. als Bewältigungsversuch verstanden werden, weiteren Ohnmachtserfahrungen zu entkommen und über die Kontrolle des eigenen Körpers wieder Kontrolle über das Leben zu erlangen. Ein verkörpertes „NEIN“.

Bulimie und binge eating können z.Bsp.dafür stehen durch süchtiges, unkontrolliertes Essverhalten zu versuchen, die Gefühle nicht zu spüren, das Nervensystem zu beruhigen, sich zu erden oder sich einen Schutzpanzer zuzulegen.

https://www.susannegronki.de/trauma-und-essstoerungen/


Aber auch haben viele Personen nach toxischen Beziehungen Probleme mit der Schilddrüse.
Nicht das die Schilddrüse nach innen sich vergrößert hat ?

Zitat:
und wegen dieser körperliche Symptome fühlt es sich einfsch an, als hätte mich das alles irreparabel kaputt gemacht.

Auch fällt selbstverletzendes Verhalten unter Traumafolgestörungen.

Wenn das Trauma der Beziehung / des Verlustes gelöst wird , werden die anderen Dinge sich auch auflösen.


Zitat:
Eigentlich will ich einfsch nur wieder essen können. Das ist wirklich mein größter Wunsch,

Eigentlich willst du es aber dann auch nicht ! Hier blockierst du dich selbst mit eigentlich.

Ja oder nein ?

Zitat:
seit einem jahr ernähren ich mich von Shakes und Trinknahrung weil ich nichts anderes runter bekommen. Ich kann es auch nicht erzwingen, ich habe alles versucht. Und das stresst mich so sehr, dass Entspannung wieder schwer fällt, wobei es wahrscheinlich genau das ist, was mein Körper braucht, um wieder Appetit zu entwickeln. Hat hier jemand ähnliche Erfahrung gemacht?


Schau mal hier.
https://www.tness.de/blog/trauma-essstoerung/



Zitat:
tjaaa das mit ärztlicher Behandlung ist garnichtmal so leicht. Mein Hausarzt meinte sofort es wäre psychisch verursacht und hat gesagt ich soll Therapie machen. Bin relativ schnell in eine Gruppentherapie gerutscht (ist ja fast unmöglich einen Platz zu finden), aber die war grottig und habe ich nun abgebrochen. Davon abgesehen hatte der Therapeut von der Thematik 0 Plan und wollte mich in eine psychosomatische Klinik schicken. Die Klinik in die ich wollte, hat gesagt die nehmen mich nicht, solange ich nicht essen kann und im Zweifel muss ich erstmal in eine Akutpsychiatrie.

Ab zum Hausarzt Überweisung zu einem traumaspezialisten würde ich sagen , der aber auch Ahnung haben sollte.
Oder einen Therapeuten der sich mit toxischen Beziehungen / Trennungen auskennt.

Viele haben Werbung an der Tür und haben kein Erfahrung bei dem Thema wie D. Schreiber letzten in einem Vortrag auch sagte.

Zitat:
Also eigentlich wollen mich alle nur weiterschieben.

Die Klinik will natürlich sichergehen das du essen kannst . Alternativ müsste Astronautennahrung angeschafft werden die sehr teuer ist und begründet werden muss bei der Kostenübernahme vermute ich mal.

Zitat:
Und ich will auch nicht in irgendeine Klinik gehen, die im Zweifel auch keinen Plan hat. Eine andere psychosomatische Klinik konnte mir bei einem Telefonat keinerlei Auskunft über Behandlungsformen geben und hat schon subtil angedeutet das das ja nach Magersucht klingt (was es definitv NICHT ist). Also alles sehr schwierig. Das ich damit komplett alleine bin, macht es halt auch nicht einfacher...

Vermutlich die Psyche wegen der Beziehung und Trennung.
Zitat:
Ich trinke sehr viel Trinknahrung in denen alle Nährstoffen sind. Theoretisch kann ich mit der Ernährung 90 Jahre alt werden. Ist halt nur extrem ungeil. Ansonsten habe ich Probiotika ausprobiert, die haben auch nichts gebracht bisher. Magenspiegelung war unauffällig (wegen Verdacht auf Gatritis am anfang). Ansonsten nichts, habe ich in dem anderen Beitrag von mir auch gerade nochmal erläutert. Finde irgendwie keinen Menschen der wirklich Ahnung hat und mir helfen kann...

Präbiotika wären auch gut , wegen dem Darm.

Zitat:
naja akutpsychiatrien sind halt eher dazu ausgelegt stark suizidale Menschen oder Menschen in extremen Krisen zu stabilisieren damit sie ambulant mit der Therapie fortfahren können.

Also ein Menschen der nicht mehr essen kann , fällt bei mir unter akut.

Zitat:
Mal ganz davon abgesehen, dass ich absolut ambulant behandlungsfähig bin, nur niemanden finde der sich damit so auskennt. .

Die meisten Probleme sind zuhause / kommen von zuhause / durch Zuhause. Ein raus aus dem alten Umfeld ist ab und besser.

Nur sieht man das ab und an als Verlust der Safe Area.


Es gibt ein Buch , was dir deine Krankheit sagen will , von Rüdiger Dahlke.

Aus spiritueller Sicht
Psychosomatische Aspekte von Schluckbeschwerden

Insbesondere bei Angststörungen können Schluckstörungen ein häufiges Symptom sein. Dies kann sich auch in einer spezifischen Angststörung, der Phagophobie äußern. Sie ist häufig eng mit der Angst vor dem Ersticken verbunden.


Welche seelische Bedeutung hat die Speiseröhre?
Plakativer ausgedrückt: Die Speiseröhre wird zum Blitzableiter für die leidende Seele. Damit kommt den geschilderten Refluxbe- schwerden also eine besondere Bedeutung zu: Sie sind Ausdruck von Mangel, Enttäuschung, empfundener oder realer Undankbar- keit oder schlichtweg permanenter Überforderung.


Es könnten z. B. frühere seelische Belastungen, Frustrationen u. ä. negative Erfahrungen vorliegen, die sie nicht verarbeitet hat, aber auch nicht einfach “schlucken” (verdrängen) kann. Die Schluckbeschwerden weisen dann vielleicht dramatisch darauf hin, dass die psychischen Ursachen verarbeitet werden wollen.


Chakra
Warum ist mein Halschakra blockiert?
Ein blockiertes Halschakra kann durch emotionale Zurückhaltung, das Gefühl, nicht gehört zu werden, oder durch das Zurückhalten von Gefühlen entstehen.

30.03.2025 20:51 • x 4 #36


K
@Paprika

Ich bin selbst nicht betroffen, lernte mal flüchtig wen kennen. Diese Person hatte auch ähnliche Probleme nach einer Trennung. Was daraus geworden ist weiß ich nicht.

Ich weiß nicht wie deine Beziehung war, aber sie hat bei dir viel Schaden oder Blockaden hinterlassen. Dann noch die erste Beziehung.

Was sagst du denn könnte der Auslöser sein, eher die Beziehung/Trennung oder ganz was anderes Gesundheitliches?

Zitat von Paprika:
Ich bin unsicher, was ich tun soll. Werden die körperliche Symptome irgendwann wieder weggehen?

Ich kann dir nicht sagen was du tun sollst, da du deine eigenen Entscheidungen triffst und auch nicht ob das einfach so wieder verschwindet.

Je länger du wartest, desto schwieriger es und je mehr Probleme kommen zusätzlich dazu.

30.03.2025 20:56 • x 1 #37


P
Okay also es tut mir leid wenn einiges von mir falsch rüberkam. Ich hätte wahrscheinlich selbst deutlich intensiver lesen sollen, was genau der Sinn dieses Forums ist und dachte, ich könnte hier einfach ein bisschen in den Austausch mit Menschen kommen, die es ähnliche Symptomatik ähnlich lange/länger hatten, und hatte ehrlich gesagt damit gerechnet, dass sich nicht viele Menschen melden, und wenn dann eben welche mit dem von mir beschriebenen Symptomen. Für mich war das ganze dann auch ergebnisoffen, hätte wahrscheinlich einfach nur das Ziel gehabt, sich nicht ganz so alleine mit dieser spezifischen Problematik und Dauer zu fühlen.
Das ich bestimmte Behandlungsformen ablehne, hat seine Gründe, die mir zu privat sind, um sie hier kundzutun, hat aber vor allem mit viel schlechter Erfahrung zu tun, weswegen ich nicht blind in die erstbeste Klinik gehen will und werde. Wenn ich da etwas gereizt reagiert habe tut es mir leid, es war nur einfach garnicht das, was ich mir persönlich erhofft hatte, weswegen es mich dann einfach gerade etwas gestresst, enttäuscht aber auch überfordert war. Ich habe allerdings auch nicht damit gerechnet, dass ein genereller Hinweis meinerseits, der einfach nochmal verdeutlichen sollte, was mein Ziel hier wahr, von jemanden persönlich aufgefasst wird. Den Hinweis hatte ich noch nicht einmal an jemand spezifischen addressiert und dachte, das helfe einfach nur zur Klärung was meine eigentliche Intention war, da dass offensichtlich in meinem Hauptthema nicht deutlich genug war. Damit wollte ich niemanden persönlich angehen.

Außerdem habe ich gerade gelesen, dass man Themen hier garnicht löschen lassen kann, außer es sind nicht anonymisierter personenbezogene Daten im Beitrag, was hier nicht der Fall ist. Dementsprechend wird das Thema wohl bestehen bleiben, aber es muss nun nicht mehr weiter drauf reagiert werden. Ich werde das Thema für mich nun abschließen.
Ich bedanke mich dennoch für alle Reaktionen, mir ist bewusst, dass die alle nur gut gemeint waren. Es ist einfach nicht das, was ich mit erhofft hatte. Wie gesagt, vielleicht habe ich dieses Forum auch generell falsch verstanden....

30.03.2025 21:00 • x 5 #38


Heavydreamy
Zitat von Paprika:
Es ist einfach nicht das, was ich mit erhofft hatte. Wie gesagt, vielleicht habe ich dieses Forum auch generell falsch verstanden....

Es is alles oke. Wie geschrieben ist hier auch OT erlaubt von daher - wenn du magst, Austausch

Dass du gewisse Behandlungen ablehnst, ist immer deine Entscheidung Wie alles im Leben

30.03.2025 21:02 • x 1 #39


K
Zitat von Paprika:
Wie gesagt, vielleicht habe ich dieses Forum auch generell falsch verstanden....

Ich glaube nicht. Hier kann jeder sein Thema einbringen du bist richtig im Forum. Nur weil andere meckern oder ihren Sempf abgeben wie das hier läuft, ist das nicht die Richtigkeit. Du bist hier willkommen mit deinem Thema.

Zitat von Paprika:
Das ich bestimmte Behandlungsformen ablehne, hat seine Gründe, die mir zu privat sind, um sie hier kundzutun, hat aber vor allem mit viel schlechter Erfahrung zu tun, weswegen ich nicht blind in die erstbeste Klinik gehen will und werde.

Und das ist dein gutes Recht.

30.03.2025 21:05 • x 1 #40


Nike666
Wie stelle ich mir die Schluckprobleme vor ? Ist da eine Blockade oder hast du das Gefühl, dir bleibt das Essen im Hals stecken ?

30.03.2025 21:07 • x 1 #41


K
@Paprika
Zitat von Paprika:
Ich kann es auch nicht erzwingen, ich habe alles versucht. Und das stresst mich so sehr, dass Entspannung wieder schwer fällt, wobei es wahrscheinlich genau das ist, was mein Körper braucht, um wieder Appetit zu entwickeln. Hat hier jemand ähnliche Erfahrung gemacht?

Nebenbei, Menschen leiden unterschiedlich. Der eine isst aus Frust, der andere bekommt nur wenig runter, verliert viel Gewicht, einige bekommen noch wieder andere Schmerzen. Einer Frau können die Haare vor Stress ausfallen, es ist vieles möglich.

Wenn es mir schlecht ging nach einer Trennung oder schwerem Schicksalsschlag konnte ich nicht essen oder nur langsam steigern. Ich habe auch schon sehr viel Gewicht verloren gehabt, aber das war meine Psyche.
Geht es dir Psychisch nicht gut und wird nicht besser, können andere Körperliche Beschwerden dazu kommen.
Der Körper macht sich bemerkbar und bittet um deine Hilfe hinzusehen.

Letzendlich wäre es vernünftiger noch anderes zu probieren, als abzuwarten.

Ich weiß dein Anliegen ist der Austausch. Beinhaltet das auch das du uns mehr zu deiner Situation im Allgemeinen schreiben möchtest oder ist weiter wirklich nicht von dir gewünscht mit uns zu schreiben? Ich versprechen dir, dass es viele liebe Menschen hier gibt.

30.03.2025 21:22 • x 1 #42


Waldfee47
Liebe @Paprika,
es tut mir leid, dass Du bei Deiner ersten Beziehung und Trennung so schlimme Erfahrungen machen musstest. Ich hatte nach einer Trennung solche Herzbeschwerden, dass das EKG vorübergehend nicht in Ordnung war.
Mit dem Essen habe ich momentan eher das Problem, dass ich bei Schwierigkeiten zu viel esse. Ich wünsche Dir, dass Du für Dich einen guten Weg findest.

30.03.2025 21:31 • x 1 #43


VictoriaSiempre
Wichtig ist, dass mögliche körperliche Ursachen wirklich ausgeschlossen werden können. Ich gehe mal davon aus, dass Du dafür gründlich auf den Kopf gestellt wurdest. Manchmal sind Ärzte auch ein wenig schnell mit der Diagnose „psychische Gründe“, grade bei jungen und scheinbar gesunden Menschen.

Du gehst jedoch selber auch davon aus, dass es psychosomatische Ursachen hat.

Ich kenne so etwas - nicht essen können, weil alles wie zugeschnürt scheint - ebenfalls. Aber nicht, niemals über so einen langen Zeitraum. Das kenne ich auch nicht von anderen.

Kannst Du auch in netter Gesellschaft, bei einem lustigen Abend mit Freunden in Z. B. einer Pizzeria, nichts runterbringen? Das ist ja ein enormer Verlust an Lebensqualität; für mich wäre es das jedenfalls.

Außer einer Therapie fällt mir leider nicht viel ein. Manche Krankenkassen unterstützen bei der Suche nach geeigneten Psychologen, vielleicht fragst Du bei Deiner einmal nach? Alternativ könntest Du nach Selbsthilfegruppen für Essstörungen googeln, dort sind ja nicht nur Magersüchtige vertreten.

Ansonsten: Immer wieder probieren, mit (früheren) Lieblingsgerichten in kleinen Portionen

Aber okay - diese Tipps wolltest Du ja eigentlich nicht haben.

30.03.2025 23:10 • #44


Charla
@Paprika
Sofern bei dir rein organsische Ursachen ausgeschlossen sind, finde ich eine psychosomatische Behandlung angemessen, bei der du lernen kannst dich selbst zu regulieren.
Als Beispiel : Schluckstörungen können auf Verkrampfungen der Speiseröhre hindeuten, früher auch als Globus hystericus bekannt, auch die äussere Halsmuskulatur kann zusätzlich verspannt sein und den Schluckakt blockieren. Sprichwörtlich kann es bedeuten, dass du etwas nicht schlucken konntest/kannst oder nicht hinnehmen willst.
Dein Bauchhirn reagiert dann mit Symptomen darauf.

Du bringt das in Zusammenhang mit deiner Trennung, die der Auslöser sein kann, aber oft weisen diese auch auf viel frühere Ursachen hin, die unverarbeitet blieben und sich so Ausdruck verleihen.

Meditation, Muskelentspannung nach Jacobsen oder andere Entspannungs-Techniken könnten nach und nach helfen unterdrückte Emotionen zu lösen, aber auch aufkommende Gefühle heervorbringen, deshalb finde ich es für den Anfang wichtig da dosiert und mit therapeutische Hilfe vorzugehen.

Ich hatte das mal ca. 1/2 Jahr nach dem Tod meines Sohnes, dass ich nicht schlucken konnte, meine Trauer, Wut, Verzweiflung und Ohnmacht steckten in meinem Hals fest, hinderten mich daran zu weinen.

Der Weg da hineinzugehen, führt zum Weg da wieder herauszufinden.

30.03.2025 23:51 • x 1 #45


A


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