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Kein Happy End?

alleswirdbesser
@BH87 du lebst aktuell in einem Haus, das dir und den Kindern genügend Platz bietet? Du kannst es dir leisten? Was wäre denn machbar, wenn du mit der Frau und ihrem Sohn zusammen ziehen würdest? Du als Alleinverdiener und 5köpfige Familie? Hättest du dir etwas anderes überhaupt leisten können, was 5 Menschen genug Platz bieten würde? Warum willst du aus deinem Haus überhaupt raus? Warum dieser Schritt für dich als berufstätigen Alleinerziehenden Vater? Hast du es dir gut überlegt? Ich frage dich, weil ich vor einigen Jahren den selben Fehler gemacht habe, um dem Mann zu helfen, in den ich mich verliebt habe. Was heißt helfen? Ich wollte das natürlich auch, bloß war es nicht mein Plan allein eine 5köpfige Familie zu stemmen. Und auch uns trennten 25 km.

27.03.2025 22:34 • x 1 #61


Kenaz
@alleswirdbesser
Zitat von BH87:
Puhhh... nachdem ich den ganzen Klops so runtergeschriebe habe und das Ganze nochmal auf mich wirken lassen konnte. Geht es mir gerade echt gut.

Ich weiß, dass ich in meinem Eröffnungspost nicht wirklich rüberbringen konnte, was für mich meine Erkenntnis der letzten Wochen ist. Ich wollte auch gar keine Diskussion starten über irgendwelche Verhaltensweisen oder worin die liegen könnten. Das war mein eigener Tunnel, in dem ich war und was ich alles nur noch negativ gesehen habe.

Ich weiß, dass unser Start unter keinem guten Stern stand. Ich bin auch nicht wütend oder so und mach ihr auch keine Vorwürfe.
Mich hat die Art und Weise der Trennung nur so umgehauen und meine Reaktion darauf, war nicht in Ordnung. Ich hätte in Ruhe über alles nachdenken müssen, als sofort in den Angriffsmodus zu gehen und mich zu verteidigen.
Vielleicht wollte sie wirklich einfach nur da sein und hat sich hinten angestellt. Dann haben wir uns beide total verrant und nur noch versucht dem jeweils anderen gerecht zu werden. Es bringt mir aber jetzt auch nichts mehr, mir immer wieder diese offen Fragen zu stellen. Dieses Kopfkarussel fängt mittlerweile an aufzuhören.

Ich spring jetzt 2 Jahre zurück und mach was ich eigentlich wollte:
- Eine gesunde Work-Life-Balance schaffen
- Ein stabiles neues Umfeld für mich und meine Kinder
- ein Neuanfang

Vielleicht war der Sommer letzten Jahres zu verlockend,... das Haus, Garten, Pool, Gewächshaus, Hochbeet, Kaninchen... viel zu viel für mich alleine und definitiv auch viel zu viel Arbeit neben meinem Beruf und Kindern. Sie hat sich ohne Frage sehr damit arrangiert und sich eingebracht. Es war das Glück, das mir vorher verwehrt blieb aber ich selber wollte das alles eigentlich gar nicht mehr, war hier aber noch gefangen. Vielleicht fing es auch deshalb an, sich so falsch anzufühlen und vielleicht hätte es sich ändern lassen, wenn man darüber offen geredet hätte, was eigentlich unsere Träume und Ziele waren und ob man nicht schon anfangen sollte, das alles langsam runterzufahren und uns auf uns zu konzentrieren - ich bin da in etwas geraten, was ich aufarbeiten muss und was ich so nie wollte. Mittlerweile denke ich eher, dass ich sie nur zusätzlich unter Druck gesetzt habe und dieser Cut gerade einfach nötig ist um nochmal zu erkennen, was ich/wir eigentlich wollten. Das sie sich dann so nicht wohlgefühlt hat, kann ich komplett verstehen und ich hab es mich ja auch nicht.

Jetzt freuen ich mich auf meine eigene Verkleinerung und die Mädels auf einen Neuanfang mit Umzug und allem drum und dran. Und da die Oma dann auch nur noch ein paar Minuten entfernt ist und keine 2 Stunden Autofahrt, freuen sie sich um so mehr.

Viel zu viele Baustellen in zu kurzer Zeit.

Und ja auch ein Stück Hoffnung, steckt noch darin. Wer weiß, vielleicht bekomme ich irgendwann nochmal die Chance unter dann anderen Umständen aber ich muss dann auch achtsamer sein.


Warum ich umziehen möchte, da muss ich auf mein Beitrag verweisen - weil ich es eigentlich sogar mal wollte.

Warum es für mich alleine wohl nicht gehen würde. Ist der Wechsel der Steuerklasse, sobald eine weitere volljährige Person in meinem Haushalt lebt und das wir als Bedarfsgemeinschaft gelten würden. Dann ist Wohnraum finden für 5 Person mittlerweile sehr schwierig. Dazu kommt der Aspekt, ich kann sie nicht in die Familienversicherung aufnehmen. Von dem was machbar wäre, ist es eigentlich ein Teilzeit Job von 18h pro Woche, den sie auf sich nehmen müsste um dem entgegen zu wirken.

Es ist traurig, dass man das mittlerweile soweit runterbrechen muss.

27.03.2025 22:47 • x 2 #62


A


Kein Happy End?

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MacMamq
Ich denke du bist gut sortiert und auf dem Weg euch drei neu aufzustellen. Ich denke es ist erstmal wichtig das du herausfindest was ihr benötigt und dann erst zu schauen wie man das evtl. in irgendeiner Form erweitert.

27.03.2025 22:49 • x 3 #63


Kenaz
@MacMamq
Da hast du Recht, es sind zu viele Altlasten

27.03.2025 22:51 • x 3 #64


Kenaz
Und falls jetzt wer denkt, die Lösung wäre so einfach,... sie lässt ihren Wohnsitz einfach wie bisher und beide sind dauerhaft bei mir...
Nein,... wenn das rauskommt,... dann verliere ich meinen Job...

27.03.2025 22:57 • #65


GreenTara
@BH87
Warum sollst du ein Risiko eingehen, während sie nicht bereit ist, sich einzubringen? Was du als gemeinsamen Traum gesehen hast, war wohl etwas, das ihr auch gefallen hätte, wenn es ihr denn in den Schoß gefallen wäre.

27.03.2025 23:05 • #66


alleswirdbesser
Zitat von BH87:
Ist der Wechsel der Steuerklasse, sobald eine weitere volljährige Person in meinem Haushalt lebt

Das macht in der Regel gar nicht so viel aus, ist auch dann der Fall, wenn eins der Kinder 18 wird.

27.03.2025 23:05 • #67


Kenaz
@GreenTara
ich darf absolut kein Risiko eingehen.
Auch wenn ich dann wie im Januar - hart fragen muss, ob man noch ein gemeinsames Ziel verfolgt
Im Nachhinhein tut es mir leid, weil ich vielleicht einfach missverstanden wurde aber die höchste Priorität haben für mich einfach meine Kinder und wenn ich davon rede, dass ich notfalls meine Mutter bei mir einziehen lasse, weil sie jetzt als Rentnerin hier her möchte, für ihre Enkelinnen, ihre Wohnung schon gekündigt hat und wir noch keine neue hatten, dann hat das für mich auch Priorität.
Wenn das einfach nur falsch aufgefasst wurde und abstoßend wirkte,... dann tut es mir auch leid aber ich bin der Meinung, man hätte darüber reden können.

27.03.2025 23:11 • x 1 #68


Kenaz
@alleswirdbesser
Dann bin ich nicht die Regel

27.03.2025 23:11 • x 1 #69


alleswirdbesser
Zitat von BH87:
aber ich bin der Meinung, man hätte darüber reden können.

Ich bin der Meinung das ist deine Entscheidung. Wenn mein Freund seine Eltern bei sich im Haus aufnehmen sollte, wäre es seine Entscheidung, da sein Haus. Warum sollte er mich um Erlaubnis fragen? Lediglich informieren, das würde ich natürlich erwarten. Ich im Gegenzug habe meine Wohnung und würden meine Eltern zu mir wollen, so würde ich es allein entscheiden und ihn in Kenntnis setzen.

27.03.2025 23:15 • x 1 #70


GreenTara
@BH87
Ich kann das gut nachvollziehen. In einer Beziehung müssen zwar durchaus Kompromisse eingegangen werden; aber doch nicht so dass es eine Verschlechterung für dich und die Mädchen bedeutet, auch nicht, dass du dich verbiegen musst, und auch nicht, dass du deine Mutter nicht vorübergehend bei euch wohnen lässt. Aber für sie und ihren Sohn aufzukommen wäre selbstverständlich?

27.03.2025 23:18 • x 1 #71


Kenaz
@alleswirdbesser
Da gehen Erwartungen leider sehr weit voneinander weg.
Ich kann mir eigentlich nur denken, meine Mutter wäre dauerhaft hier, weil ich auch von mir aus ziemlich ambitionierte Lösungen erwarte - also, wenn ich etwas plane
Ergo, wäre das Gästezimmer anderweitig belegt.

Das ich es jetzt wirklich geschafft habe, eine Wohnung direkt neben der Schule bekommen zu haben für meine Mutter.
Das ich jetzt auch ein neues Haus gefunden habe, mit viel weniger Verantwortung.

OK,... das weiß sie gerade nur durch meine Nachbarin, wo ich jetzt auch den Kontakt abgebrochen habe.

27.03.2025 23:21 • x 1 #72


Kenaz
@GreenTara
Nicht selbstverständlich.
Ich gehe gern Kompromisse ein aber es kam kein Gegenvorschlag mehr.
Klingt blöd aber für mein eigenes Seelenheil nach 10 Jahren und für meine Kids, da habe ich gerne geopfert und es machte mir auch nichts aus.
Nur wenn ich dann meine Grenzen definiere, dann passiert mir meistens so ein Unheil.

27.03.2025 23:27 • x 1 #73


Kenaz
und, wie ich schon geschrieben habe, ich kenne ihre Verlustängste,...
ich will auch nicht zum Samarita werden...
Für mich ist es momentan mangelnde Kommunikation und Verständnis, die fehlen.
Auch von meiner Seite aus.
Aber ich denke auch noch nicht, dass das alles war - aber das wird die Zeit zeigen.

27.03.2025 23:39 • x 1 #74


R
Zitat von BH87:
@alleswirdbesser Warum ich umziehen möchte, da muss ich auf mein Beitrag verweisen - weil ich es eigentlich sogar mal wollte. Warum es für mich alleine wohl nicht gehen würde. Ist der Wechsel der Steuerklasse, sobald eine weitere volljährige Person in meinem Haushalt lebt und das wir als Bedarfsgemeinschaft ...


Da war ja offenbar kein Wille, etwas zu tun.
Aber den ganzen Tag Whatsapp und in jeder freien Minute telefonieren.
Das hat doch keine Zukunft.

27.03.2025 23:54 • x 1 #75


A


Trennung, Scheidung, Beziehungsende & Loslassen Tipps

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