Du solltest Dich da unbedingt von einem Anwalt beraten lassen, alles andere wären halbgare Spekulationen (es sei denn, hier wären Fachleute unterwegs, die fundierte Auskünfte geben können).
Aus meiner laienhaften Sicht:
Du bewohnst ein Eigenheim, das Dir gemeinsam mit Deinem Nochmann (den Du - verständlich - vor die Tür gesetzt hast) gehört. Er zahlt keinen weiteren Unterhalt, weil das vermutlich mit Deinem Wohnvorteil verrechnet wird? Hast Du Deine Ansprüche berechnen lassen? Im Zuge einer Scheidung wird das Haus vermutlich verkauft - kommt dabei was rüber oder ist es noch so mit Schulden belastet, dass Ihr mit +/- oder sogar mit Minus rauskommt?
Jetzt möchtest Du da nicht mehr wohnen. Kann ich verstehen. Aber für mich wäre es in erster Linie ein Regelungsbedarf zwischen Dir und Deinem Nochmann; vielleicht will er da ja einziehen (und müsste dann an Dich Miete und ggfs, Unterhalt zahlen)?
Warum sollte die Allgemeinheit in Form des Jobcenters/Sozialleistungen Dir irgendetwas finanzieren? Du hast ein Dach über dem Kopf, das Dir - aus nachvollziehbaren Gründen - nicht mehr gefällt. Ob das als Grund ausreicht, Dir trotz Eigentum etwas anderes zu finanzieren, würde ich bezweifeln. Vielleicht gibt es Möglichkeiten über ein Darlehen?
Ich fürchte, Du wirst es aushalten müssen, bis Ihr eine Regelung gefunden hat. Vielleicht kannst Du das forcieren? Das Haus möglichst schnell verkaufen oder vermieten? Du wirst Dich da mit Ex einigen müssen.
Es ist tatsächlich nicht immer besser, mit schmeiß ihn/sie raus zu reagieren. Manchmal ist es gut, wenn man selber geht und das ganze eheliche Gemeinsamkeits-Gedöns hinter sich lassen zu können.
Aber letztlich komme ich auf frag einen Fachanwalt! zurück.
14.01.2020 23:19 •
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