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Partner wird schnell wütend / viele Streits - Trennung?

madmellow
Sorry aber was ist denn das für ein Vollid* und warum um alles in der Welt rennst du im Marathon so einem Typen hinterher? Also das will mir nicht in den Kopf! Reiss dich doch mal zusammen! Ist denn da nicht ein klitzekleiner Funken Selbstwertgefühl mehr bei dir? Da will man dir ja zubrüllen wenn man das allles so liest…

Nummer blockieren schön und gut aber kannst du ihn bitte bitte bitte auch im Kopf blockieren?

31.03.2025 04:04 • x 4 #676


Kirschsaft
@kroenchen_richten bisher gab es nie eine so offensichtliche Situation wie mit der Kollegin (zumindest keine von der er mir erzählt). Aber als ich ihn gestern so über sie habe sprechen hören, habe ich kurz gedacht so denkt er über mich auch.

Ein bisschen leichter hat es mir das gemacht.

Bisher kannte ich ihn ja immer nur nett zu anderen nicht nett zu mir.

31.03.2025 10:41 • x 2 #677


A


Partner wird schnell wütend / viele Streits - Trennung?

x 3


Kirschsaft
@Heffalump er meinte gestern auch, dass er es ja total lange mit mir versucht hätte und schon alles gemacht hat, was er kann.

Entweder ist mir das komplett entgangen oder er hat ein falsches Selbstbild. Ich hatte eigentlich selten das Gefühl, dass er mir gerne zuhört bzw. etwas für unsere Beziehung tut.


Ich habe gestern auch noch drüber nachgedacht: welche nächste Frau macht denn sowas mit? Der wird doch nie wieder jemanden finden. Und dann dachte ich jemand wie ich.

Aber das soll jetzt auch nicht mehr mein Gedanke sein.

Heute geht´s mir eigentlich ganz gut. Nicht die super Befreiung, aber ich habe Hunger und das ist immer ein gutes Zeichen

31.03.2025 10:45 • x 4 #678


Emme
@kroenchen_richten

31.03.2025 12:03 • #679


B
Zitat von Kirschsaft:
und schon alles gemacht hat, was er kann

Würde ich genau so annehmen, wie er es sagt!
Mehr ist nicht zu holen bei ihm. Mehr kann er dir nicht bieten, nicht geben. Das ist er, das ist sein Maximum.
Das ist doch gut - du hast also nichtmal was verloren. Damit hat er sich scheinbar schon völlig verausgabt. Du hast keinen Verlust gemacht

31.03.2025 12:53 • x 3 #680


Odette
Hallo @Kirschsaft

ich mag kurz meinen Senf dazu geben, wenn auch vllt. nicht unbedingt zu deinen Gunsten.
Egal, wie sich etwas liest, ich weiß, dass Emotionen nicht rational sind. Und ich meine es nicht böse.

Zitat von Kirschsaft:
Darüber dass jetzt ein paar Tage nichts von ihm kam

Warum? Ihr seid nichts. Warum muss er sich melden?
Ab davon ,dass du stolz ausgehalten hast dich nicht zu melden, passt es nicht, es ihm dann vorzuwerfen, oder reden zu wollen.
Du forderst trotz Trennung recht viel von ihm, aber vergisst, dass ihr einander nichts mehr schuldig seid.

Zitat von Kirschsaft:
Dann meinte er mit dir ist immer alles so kompliziert. gut, dann fahr ich jetzt nach haus. Irgendwie sauer. Dann habe ich gesagt gut, dann komm halt vorbei.

Okay. Er darf das so empfinden. Gerade wenn du ständig reden magst, etc.
Ich frage mich nur, warum er dann doch kommen sollte?

Zitat von Kirschsaft:
Ich habe nicht alles verstanden, aber sie fühlt sich wohl betrogen von ihm, weil ihr Projekt weg ist, sie kein Zwischenzeugnis bekäme.

Naja, ich finde hier basht du deinen Ex aber ganz schön.
Durch Mutterschutz, etc. können Projekte nun mal anderweitig vergeben werden und bzgl. einen Arbeitszeugnis gibt es ja rechtliche Grundlagen. Es las sich eher so, als hältst du ihn für einen Unmenschen, der es Frauen im Job schwer macht?
Vielleicht auch nur mein Empfinden. Aber ich habe mich gefragt, warum du diese hier so detailliert geschildert hast.

Zitat von Kirschsaft:
Als die Story fertig war, habe ich dann gesagt, dass ich mit meiner Frage wie er sich fühlt nicht unbedingt die Arbeit meinte, sondern auf uns bezogen.

Warum? Also warum hast du das gefragt?
Du wolltest auf Abstand gehen, aber dennoch hast du irgendwie eine romantisierte Vorstellung, dass er sich dir öffnet, kann das sein?

Zitat von Kirschsaft:
und noch ganz viel mehr. Ich habe versucht alles zu entkräften.

Also ich finde es ist sein gutes Recht dir all das zu sagen.
Sorry, wenn das hart klingt.

Aber du hast dich getrennt. Und du solltest ihn endgültig ziehen lassen, wenn es ihm ohne dich besser geht.
Er darf auch Dinge haben, die ihm jetzt auffallen. Er darf Dinge schlecht finden, etc.
Ihr seid getrennt.

Warum also, hast du versucht etwas zu entkräften?
Muss er als alleiniger 'Böser' aus der Geschichte gehen?

Zitat von Kirschsaft:
Ich habe sogar noch aufgezählt, dass wir ja jetzt auch einige schöne Momente hatten. Er hat daraufhin die schlechten aufgezählt.

Warum hast du das getan? Klingt ein bisschen wie Selbstgeiselung.
Wolltest du ihn überreden?
Oder ist es dein Ego, dass du die sein möchtest, die den Cut macht?


Zitat von Kirschsaft:
Ich wünschte, das würde sich jetzt wie ein Befreiungsschlag anfühlen, aber es war auf allen Ebenen schlimm.

Warum sollte es? Es scheint, als würdet ihr euch jetzt erst trennen.
Vorher war ja alles recht offen, ihr verbunden, intim und im ständigen Kontakt.
Nun ist deine Blase geplatzt, und das darf noch mal weh tun. Und wird es jetzt bestimmt fortan auch, aber du solltest in die Akzeptanz gehen.

Ich weiß, es liest sich böse, aber ich meine es wirklich nicht gemein. Ich kann verstehen, dass dein herz sich irgendwie gewünscht hat, dass es nach dem großen Knall weiter geht und beide zur Besinnung kommen.
Vielleicht wäre das auch gegangen, hättest du erstmal einen Cut gemacht. Aber so seid ihr nur aus der stressigen Wohnsituation in getrennte Wohnungen geswitcht, aber die Dynamik bleibt die selbe.
Es gab keine Zeit der Reflektion, der Ruhe, und auch der Sehnsucht, die sich vllt, einstellen hätte können.

Egal, ich wünsche mir wirklich für dich, dass du jetzt lieb zu dir sein kannst, ihn geblockt lässt, und heilen kannst.
Kümmere dich gut um dich, das ist jetzt das wichtigste.

31.03.2025 13:24 • x 7 #681


Kirschsaft
@Odette vielen Dank für deine Gedanken, die gar nicht gemein bei mir angekommen sind : )

Ich hatte es ja gestern schon mal geschrieben, aber ich finde, dass meine Erwartungen an ihn nicht zu hoch waren.

Ja, wir sind getrennt, aber von ihm kam auch direkt nach der Trennung oft die Initiative, dass wir uns treffen sollten. Also eigentlich immer. Von ihm kam auch, dass er gerne einen Weg für uns finden möchte.

Unter diesen Gesichtspunkten, finde ich es total normal, dass ich dann auch Erwartungen an ihn habe, dass er sich meldet und auch mit mir darüber spricht, wie es ihm geht.

Das waren halt meine Bedingungen für ein Aufeinander-Zugehen.
Ich finde das auch nicht sonderlich viel. Und ich habe auch ganz oft das nicht angesprochen. Wir hatten ja einige schöne Treffen nach der Trennung, wo ich ihn einfach gelassen habe. Ich habe ja nicht ständig gebettelt, dass wir reden können.

Ich hätte aber sehr viel früher einfach aufhören müssen das von ihm einzufordern. Ich hätte es mir einmal wünschen können und wenn dann nichts gekommen wäre, entscheiden können, dass mir das nicht reicht.

Nur weil etwas nicht den Stempel Beziehung hat, heißt es ja nicht, dass man sich irgendwie verhalten kann.


Dass wir uns jetzt erst trennen stimmt aber vermutlich schon. So fühlt es sich jetzt an.

31.03.2025 14:34 • x 2 #682


Odette
Ich muss nochmal...

Zitat von Kirschsaft:
vielen Dank für deine Gedanken, die gar nicht gemein bei mir angekommen sind : )

Puhh... das ist schon mal gut.
Zitat von Kirschsaft:
Ich hatte es ja gestern schon mal geschrieben, aber ich finde, dass meine Erwartungen an ihn nicht zu hoch waren.

Ich finde, der Fehler in der Situation ist, überhaupt welche zu haben.

Zitat von Kirschsaft:
Ja, wir sind getrennt, aber von ihm kam auch direkt nach der Trennung oft die Initiative, dass wir uns treffen sollten. Also eigentlich immer. Von ihm kam auch, dass er gerne einen Weg für uns finden möchte.

Ja, klar. Leuchtet ja auch total ein, dass der Verlassende das im ersten Step möchte.
Ich schreibe ja nicht, dass du ihm komplett hinterhergerannt bist, aber ich bleibe dabei, dass es geholfen hätte einen klaren Cut zu machen.
Vorher ist das einfach halbgare Suppe, die niemandem hilft, wie du jetzt leider spüren musst und dein Leidensweg verlängert sich künstlich, was nicht not getan hätte. (Klugschei*er-Modus off)

Zitat von Kirschsaft:
Unter diesen Gesichtspunkten, finde ich es total normal, dass ich dann auch Erwartungen an ihn habe, dass er sich meldet und auch mit mir darüber spricht, wie es ihm geht.


Normal bzw. nachvollziehbar/ menschlich in jedem Fall. Aber ich hätte mich in dem Falle selbst hinterfragt.
Es sind ja immer die lieben Ist-Zustände.
Und defacto war ihr auseinander.

Erwartungen sind etwas, was enttäuscht werden kann. Und Erwartungen stellen, geht ganz häufig nach hinten los, wenn der Gegenüber a) nicht weiß, dass es diese zu erfüllen gilt oder b) diese nicht erfüllbar für den anderen sind.
Ich kann verstehen, dass du diese hattest, weil du verletzt warst/bist.
Aber ich hätte versucht bei mir zu bleiben, zu hinterfragen, woher diese Erwartungshaltung kommt, und auch den Realitätscheck gemacht, dass wir getrennte Menschen sind.

Beispiel, dass er nicht geschrieben hat:
- Fühlt sich das doof an? Auf jeden Fall.
- Kann ich daraus schließen, dass ich aktuell keine Prio in seinem Leben bin? Ja, möglich.
- Darf ich deswegen sauer/enttäuscht sein? Nein, denn ich habe mich getrennt.
- Kann ich daraus Konsequenzen für mich ziehen? Ja, klar. Weniger erwarten, ruhiger beobachten, was er mir 'gibt'.
- Sollte ich mit ihm darüber sprechen? Nein, denn ich möchte nicht, dass mir jemand einfach gerecht wird, und er eigentlich gar nicht das Bedürfnis hat, mich zu kontaktieren.

Ich hoffe, es ist verständlich, auf was ich hinaus möchte.
Nicht alles muss in einem, wie hier, filigranem Konstrukt besprochen werden.
Es hat die letzten Gefühle erdrückt, und dann Stress verursacht.

(Faktisch. Wenn du mich als Odette zu dir liebe Kirschsaft fragst, denke ich, dass es langfristig nicht passen würde, und hoffe, dass du bald heilen kannst.)

Zitat von Kirschsaft:
Das waren halt meine Bedingungen für ein Aufeinander-Zugehen.


Habt ihr das definiert?
Du schriebst hier immer nur, dass es so sei. Also die Treffen, der Kontakt, etc.

Eine erneue Annäherung hätte eine Trennung beinhaltet, Reflektion, Absprachen und einen Haufen Arbeit beider Parteien.
Aber dies auch erst nach der vollzogenen Trennung.

Dreh es doch mal:
Hier schlagen viele auf, die verlassen werden. Und häufig klammern diese sich an Treffen, Kontakt, etc. Nur um noch länger zu leiden. Es wird ihm nicht viel anders ergangen sein, und er dachte, dass es so funktionieren kann, da du noch nicht ganz zu gemacht hast. Aber ich finde halt, also egal ob er oder setzte Person XY ein, wirklich den Verlust gespürt hat, den oder die Partner*in verloren zu haben: Erst dann kann man realisieren und auch an sich arbeiten ggf.

Zitat von Kirschsaft:
Ich finde das auch nicht sonderlich viel.


Nein, ist es nicht. Nur zur falschen Zeit. Viel zu früh.
Die Übergänge sind viel zu fließend.

(Und das tut mir echt leid, du warst anfangs so stark. Und du bist es immer noch, wenn der erste Schock verdaut ist, auch wenn es sich so vielleicht gerade nicht anfühlt.)

Zitat von Kirschsaft:
Ich habe ja nicht ständig gebettelt, dass wir reden können.


Das habe ich auch nicht herausgelesen.

Zitat von Kirschsaft:
Ich hätte aber sehr viel früher einfach aufhören müssen das von ihm einzufordern.

Das zu 100%.

Zitat von Kirschsaft:
Ich hätte es mir einmal wünschen können und wenn dann nichts gekommen wäre, entscheiden können, dass mir das nicht reicht.

Nein, gehe ich auch nicht mit.
Es hätte erstmal laufen können. Ohne Ansprüche. Mit einem gewissen 'Loslassen'.

Ich kenne deine Situation, besser als ich hier zu schreiben vermag.
Kann dir aus Erfahrung sagen, dass ich dies einmal hatte, also eine Wiederannäherung, und es hat sage und schreibe ein Jahr gedauert, bis der Kontakt langsam wieder kam.

Alles vorher wäre genau so ein emotionaler Blödsinn gewesen, wie du ihn gerade hast.
Daher meine neun-mal-klugen Tipps. Vielleicht hilft es dir, vielleicht auch nicht.
Habe es dennoch einmal hier geparkt, und vielleicht verstehst du ja meine Punkte etwas.

31.03.2025 15:08 • x 4 #683


Kirschsaft
Zitat von Odette:
Es hat die letzten Gefühle erdrückt, und dann Stress verursacht.

oh, das hat gesessen. Ich glaube, damit hast du Recht und das finde ich gerade sehr traurig. Jetzt ärgere ich mich über mich selbst, dass ich mich nicht zurückgehalten habe. Vielleicht hätte doch noch etwas Gutes daraus werden können.


Zitat von Odette:
Habt ihr das definiert?

ja, bei der Trennung und auch danach. Sonst hätte es ja keinen Sinn gegeben, dass wir uns überhaupt noch sehen. Das war schon die Intention.

Ich kann mit deiner Nachricht jetzt viel mehr resonieren, aber fühle mich jetzt auch irgendwie schlecht. Als hätte ich die letzte Chance, die wir hatten kaputt gemacht.

31.03.2025 17:17 • x 1 #684


P
@Kirschsaft
Weißt Du denn für Dich selber, warum Du so oft wissen willst, was er fühlt? Daß er es in Worte fassen soll, obwohl das nicht so seins ist?

31.03.2025 17:20 • #685


Kirschsaft
@Perzet ich wollte es nur einmal bzw. überhaupt mal wissen.

Ich habe halt nur mehrfach gefragt, weil keine Antwort kam. Ich denke, dass ich dadurch Sicherheit wollte. Ich hatte ja auch Angst mich wieder auf ihn einzulassen. Das geht besser, wenn man weiß, was das Gegenüber denkt.

Ich habe mich ihm auch mitgeteilt und das fand er gut.

Der Vergleich hinkt vielleicht etwas, aber bei Hundebegegnungen gibt es auch Hunde, die nichts über sich Preis geben wollen und sich wegdrehen, wenn meiner schnüffeln möchte. Das führt bei ihm dann zu Unsicherheit, weil er nicht weiß, was der andere Hund denkt, wer er ist, ob er eine Gefahr ist oder nicht.

Vielleicht wollte ich deshalb gern wissen, wie er sich fühlt.

31.03.2025 17:49 • x 1 #686


PsychoMantis
Zitat von Kirschsaft:
@Perzet ich wollte es nur einmal bzw. überhaupt mal wissen. Ich habe halt nur mehrfach gefragt, weil keine Antwort kam. Ich denke, dass ich dadurch ...

Du hast verzweifelt nach einer Bindung gesucht kann das sein?

Er war emotional für dich nie richtig greifbar, oder?

31.03.2025 19:11 • x 2 #687


Kirschsaft
@PsychoMantis nach der Trennung war er das nicht.

Während der Beziehung (außer zum Schluss natürlich) war er sehr greifbar und hat sich mir auch geöffnet (auch ohne Nachfrage meinerseits).

Und verzweifelt nach einer Bindung gesucht habe ich auch nicht - mir ging es ja sehr gut vor ihm und ich habe mich total fallen gelassen mit ihm. Er sich aber auch.

31.03.2025 19:37 • #688


Kirschsaft
@PsychoMantis ich würde sagen, dass ich im Moment verzweifelt nach einer Bindung sehne.

Habe das Gefühl, dass ich im freien Fall irgendwo hin falle und unten niemand steht, der mich fängt.

So eine richtig nahe Bezugsperson habe ich nicht. Klar, es gibt Freunde, aber weinend bei denen im Arm liegen würde ich nicht. Ich glaube, das würde mir helfen. Also jemand, der mir sehr nah ist.

31.03.2025 19:39 • x 2 #689


PsychoMantis
Zitat von Kirschsaft:
@PsychoMantis ich würde sagen, dass ich im Moment verzweifelt nach einer Bindung sehne. Habe das Gefühl, dass ich im freien Fall irgendwo hin falle ...

Bist du dir selbst nicht genug? Kannst du nicht die Person sein die dich fängt?

31.03.2025 19:48 • #690


A


Beziehungsprobleme - Liebe & Partnerschaft Tipps

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