Zitat von Multiversum: Es wäre schön und übersichtlicher, wenn Du in nur einem Thread schreiben würdest.
Es wäre schön, übersichtlicher und würde den Forenregeln entsprechen *seufz*. Es macht nämlich durchaus Sinn, in einem Faden zu bleiben, wenn es um ein- und dieselbe Geschichte geht. In Deinem anderen Thread gibt es relevante Informationen, die hier fehlen und nachgefragt oder nachgelesen werden müssen.
Aber ich verstehe durchaus, dass Du aufgewühlt bist und es deshalb einfach erneut raus musste aus Dir
Ganz unabhängig davon, ob es um einen anderen Mann oder eine andere Frau gehen würde: Der Altersunterschied zwischen Euch ist schon heftig; zumal sie noch sehr jung war, als Ihr ein Paar geworden seid. Sie war ja noch knapp ein Teenie.
Mit 20 sind die wenigsten Menschen schon „fertig“ und probieren sich noch aus. Sie scheint da jetzt ein Nachholbedürfnis zu haben
Dass Du ihre Borderline-Erkrankung „aufgefangen“ hast, verbunden mit eher wenigen S. Bedürfnissen von Dir - ein wenig liest es sich so, als ob Du die Mutterrolle übernommen hast und nicht die einer Partnerin. Und jetzt hast Du halt eine Spätpubertierende an Deiner Seite, die sich selbst als absolute Priorität sieht und mit „Du hast mir gar nichts zu sagen“ um die Ecke kommt.
Wenn sie diagnostizierte Borderlinerin ist, dann tut das natürlich auch noch ordentlich was dazu.
Dein Liebeskummer tut mir total leid. Aber ich fürchte, dass Du momentan nicht viel machen kannst, um sie zurück zu gewinnen.
Wichtig wäre eine räumliche Trennung und damit verbunden die offizielle Einleitung des Trennungsjahres. Ob dann die Scheidung eingereicht und durchgeführt wird, steht noch auf einem anderen Blatt; aber zumindest ist es keine verschenkte Zeit, die Du mit Hoffen und Harren und ihr vor der Nase verbringen musst.
Der Wohnungsmarkt ist überall angespannt. In größeren Städten gibt es aber zumindest immer noch eher die Chance auf ein WG-Zimmer; ich würde sie auffordern, sich umgehend eines zu suchen. Es spielt natürlich eine Rolle, ob Ihr beide im Mietvertrag steht (ist ja eigentlich die Regel) und wie die finanzielle Situation bei Euch ist. Verdient Ihr beide jeweils Euren Lebensunterhalt, seid Ihr beide finanziell unabhängig?
Zu einem Besuch bei einem Fachanwalt für Familienrecht sehe ich grade keine Alternative. Lass Dich beraten, was Du daraus machst, kannst Du dann immer noch entscheiden. Es gibt keine Kinder und ihr seid so kurz verheiratet, dass nachehelicher Unterhalt (Trennungsunterhalt dagegen schon) und Rentenpunkte keine größere Rolle spielen.
Du kannst natürlich auch getrennt von ihr in einer gemeinsamen Wohnung leben, aber Du merkst doch selber, wie Dich das fertig macht; verständlich! Das ist nun wirklich die schlechteste Variante, die mehr schmerzt als alles andere.
Oder aber Du akzeptierst eine offene Beziehung zu ausschließlich ihren Spielregeln. Willst und kannst Du das? Wohl eher nicht (könnte ich auch nicht!).
Dir bleibt nur, auf Dich zu schauen und Dein Leben so schnell wie möglich ohne sie zu regeln. Das Klären der Sachebene ist ein erster wichtiger Schritt - emotional wirst Du dann immer noch genug mit der Trennung zu tun haben.
Ich wünsche Dir alles Gute