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Aus nach fast 24 Jahren, total verletzt

Taleja
@Fanta1

Mir hat der Kleine so leid getan. Erst war er,wie gesagt wütend und dann hat er bitterlich geweint.
Er hat ja noch mehr gehört , wobei das oben geschriebene wohl für ihn das Schlimmste war.

Tja, nun bekommt auch der Kleine zu spüren, wie sein Vater im Moment tickt.
Es ist einfach nur traurig!

21.06.2019 21:16 • #991


Vegetari
Zitat von Taleja:
@Fanta1

Mir hat der Kleine so leid getan. Erst war er,wie gesagt wütend und dann hat er bitterlich geweint.
Er hat ja noch mehr gehört , wobei das oben geschriebene wohl für ihn das Schlimmste war.

Tja, nun bekommt auch der Kleine zu spüren, wie sein Vater im Moment tickt.
Es ist einfach nur traurig!



Möglich ,das er es so gehört hat oder doch etwas anders.
Bei Telefonaten von anderen höre ich auch nicht alles immer korrekt mit ,man ist ja dann nicht direkt Sender und Empfänger. Es können sich da auch Missverständnisse ergeben .
Oft wird ja Viel später so einKonflikt anders gesehen und man muss nicht jedes Wort auf die Goldwaage setzen.

Taleja pass Bitte auf ,dass der kleine nicht von Dir negativ beeinflusst wird ,z.B. dass Du ihn zu Dir rüber ziehen willst. Ich sage dass weil sowas leicht in der Eltern -Trennungsphase passieren kann .Einige Fehler habe ich da früher im emotionalen Ausnahmezustand auch gemacht.

21.06.2019 21:23 • #992


A


Aus nach fast 24 Jahren, total verletzt

x 3


VictoriaSiempre
Teilweise finde ich die Vorwürfe in Richtung @Taleja echt zu heftig.

Vor 2 Monaten ist ihre Welt auseinandergebrochen und hier wird ernsthaft gefragt, warum sie noch keine Wohnung gefunden hat? Mal abgesehen von dem Ausnahmezustand, in dem sie sich nach der Trennung befindet (den kennen doch wohl etliche hier?!) ist es in einigen Gegenden echt schwierig, eine Wohnung zu finden.

Ich wohne in einer Kleinstadt (in einem dörflichen Stadtteil) im direkten Speckgürtel einer Großstadt. Hier tendiert das Angebot Wohnungen, die nicht in einem Problemviertel liegen, gegen Null! Es gibt einfach keinen Wohnraum.

Es gibt das gesetzliche Trennungsjahr nicht ohne Grund. Neben der Möglichkeit der Versöhnung hat man da eben auch Zeit, sich das getrennte Leben neu zu gestalten. Taleja hätte vor Gericht alle Chancen, dass ihr die eheliche Wohnung (egal, wem die gehört) für das Trennungsjahr zugewiesen wird. Von ihrem Nochmann finde ich es unter aller Sau, dass er so drängelt.

Andererseits würde ich bei solcher Konstellation (Schwiegereltern mit dort untergeschlupften Ex auf dem gleichen Grundstück) natürlich auch alles daran setzen, dieser Situation so schnell wie möglich zu entfliehen. Nur wenn es nicht schnell geht, dann geht es eben nicht.

Man darf ja auch nicht vergessen, dass Vermieter inzwischen alles mögliche fordern: Gehaltsnachweise, Arbeitsverträge, Schufa-Auskünfte, fehlt noch ein polizeiliches Führungszeugnis... - und ja, ich weiß, dass manches nicht zulässig ist. Was kräht der Hahn danach, der Markt regelt das.

Hinzu kommen 2,5 - 3 Monatsmieten Kaution, horrende Abschlagszahlungen für ürkselige Einbauküchen plus Renovierungskosten. Das muss auch alles erst einmal gewuppt werden können.

21.06.2019 22:08 • x 5 #993


S
Interssiert in der Trennung die Exen Null.

Dass man sich Möbel bei eBay Kleinanzeigen holt, Makler bezahlt, Wohnung herrichten muss, die schmierige Küche übernimmt, Umzug bezahlen und organisieren muss.

Ist in den Augen der Verlasser wohl alles
Easy.

22.06.2019 00:13 • x 3 #994


VictoriaSiempre
Zitat von Solskinn2015:
Interssiert in der Trennung die Exen Null.

Dass man sich Möbel bei eBay Kleinanzeigen holt, Makler bezahlt, Wohnung herrichten muss, die schmierige Küche übernimmt, Umzug bezahlen und organisieren muss.

Ist in den Augen der Verlasser wohl alles
Easy.


Ja, das ist wohl so. Kenne ich alles selber.

Umso trauriger finde ich, wenn hier auch auf easy getrimmte Ratschläge gemacht werden. Ich bin wahrlich nicht der Typ, der mit Wattebäuschchen wirft - aber bei allem Pragmatismus finde ich schon heftig, was der TE abverlangt wird.

22.06.2019 00:43 • x 2 #995


Taleja
@Vegetari
Da kann ich dich beruhigen, ich versuche nicht den Kleinen in meine Richtung zu beeinflussen. Warum sollte ich auch? Er hängt sowieso total an mir und ist schon traurig genug über die Trennung.

22.06.2019 01:33 • #996


Taleja
Zitat von Vegetari:
Taleja pass Bitte auf ,dass der kleine nicht von Dir negativ beeinflusst wird ,z.B. dass Du ihn zu Dir rüber ziehen willst. Ich sage

Keine Angst, das mache ich nicht.
Was hätte ich auch davon?
Ich weiß doch sowieso nicht, was das Ganze mit ihm macht, da muss ich ihn nicht auch noch negativ beeinflussen.

Zitat von VictoriaSiempre:
Vor 2 Monaten ist ihre Welt auseinandergebrochen und hier wird ernsthaft gefragt, warum sie noch keine Wohnung gefunden hat?

Danke! Ja, es sind tatsächlich erst 2 Monate. Und man muss dabei auch berücksichtigen, dass nicht jede Wohnung, die angeboten wird, auch sofort verfügbar ist, das sind tatsächlich die wenigsten.


Zitat von VictoriaSiempre:
Ich wohne in einer Kleinstadt (in einem dörflichen Stadtteil) im direkten Speckgürtel einer Großstadt. Hier tendiert das Angebot Wohnungen, die nicht in einem Problemviertel liegen, gegen Null! Es gibt einfach keinen Wohnraum.

So ähnlich ist es hier auch. Allerdings wohl noch ländlicher, so dass viele in der Stadt arbeiten, aber im sogenannten Speckgürtel, der oft im Grünen und in unserem Fall auch noch in einem anderen Bundesland liegt, wohnen.

Zitat von VictoriaSiempre:
Taleja hätte vor Gericht alle Chancen, dass ihr die eheliche Wohnung (egal, wem die gehört) für das Trennungsjahr zugewiesen wird. Von ihrem Nochmann finde ich es unter aller Sau, dass er so drängelt.

Laut meiner Anwältin hätte ich die Chance auf das Wohnrecht nicht nur für das Trennungsjahr, sondern sogar für mehrere Jahre. Aber ich möchte das ja gar nicht.

Zitat von VictoriaSiempre:
Hinzu kommen 2,5 - 3 Monatsmieten Kaution, horrende Abschlagszahlungen für ürkselige Einbauküchen plus Renovierungskosten. Das muss auch alles erst einmal gewuppt werden können.

Glücklicherweise ist das vorerst nicht das Problem, da ich Rücklagen habe. Wobei ich natürlich nicht weiß, wie mir das später bei der Berechnung des Zugewinns ausgelegt wird. Aber darauf kann ich ja nun schlecht Rücksicht nehmen, gewisse Sachen sind eben einfach notwendig.
Ich werde natürlich nun keine Designer Möbel kaufen, aber ich möchte schon, dass wir uns wohlfühlen können.
Und wenn mir dafür später weniger zusteht, dann ist es eben so.

22.06.2019 05:11 • #997


Fanta1
Zitat von Taleja:
Ich wohne in einer Kleinstadt (in einem dörflichen Stadtteil) im direkten Speckgürtel einer Großstadt. Hier tendiert das Angebot Wohnungen, die nicht in einem Problemviertel liegen, gegen Null! Es gibt einfach keinen Wohnraum.

Das ist in der Großstadt auch eine Katastrophe, wenn man nicht in einen total unattraktiven Randbezirk verdrängt werden will. Und citynah werden Horror-Mieten aufgerufen. Von den erforderlichen Nachweisen ganz zu schweigen-hier kommen auf eine bezahlbare Wohnung in einer angesagten Lage locker mehrere Dutzend Bewerber.
Zitat von VictoriaSiempre:
Vor 2 Monaten ist ihre Welt auseinandergebrochen und hier wird ernsthaft gefragt, warum sie noch keine Wohnung gefunden hat?

Dazu möchte ich kurz Stellung nehmen, da auch ich in einem Post dazu riet, möglichst schnell auszuziehen. Taleja führte das Argument an, dass ihr Kleiner womöglich Schaden davon nimmt, wenn sie jetzt überstürzt irgendeine neue Bleibe anmietet. Ich hielt dagegen, dass ich finde, unter der jetzigen Situation leidet er noch mehr. Dass es total schwierig ist, in der heutigen Zeit adäquaten Wohnraum zu finden, ist mir total bewusst. Ich selber würde wohl auch die Option verfolgen, ihn aus seinem Haus rauszuklagen. Es wäre viel besser für die Familie, wenn die Mutter mit ihren Kindern im Haus bleibt und der Ex- der eh von den Kindern total genervt ist- sich ein kleines Appartement sucht oder zu der Neuen zieht. Dass Taleja das nicht möchte wegen den Schwiegereltern , kann ich auch verstehen, aber ich glaube, da wäre ich total egoistisch: er hat sich die ganze Sch.. selber eingebrockt, wegen schlechter Beratung kam es damals beim Notar zu der Situation dass nur er im Grundbuch steht und Taleja, die für diese ganze Situaiton gar nichts kann soll nun holterdipolter ausziehen....nööö, dem würde ich mal zeigen wo der Frosch die Locken hat ! Aber sich um eine Wohnung zu bemühen ist natürlich auch nicht verkehrt.
Zitat von Taleja:
Glücklicherweise ist das vorerst nicht das Problem, da ich Rücklagen habe. Wobei ich natürlich nicht weiß, wie mir das später bei der Berechnung des Zugewinns ausgelegt wird

Es wäre SEHR GUT wenn du noch im Trennungsjahr diese Rücklagen für die Einrichtung einer neuer Wohnung verbrauchen würdest, das darf man ( gibt es zig Urteile drüber), weil es lebensnotwendig ist, sich ordentlich einzurichten. Bewahre alle Belege auf. Je weniger Rücklagen du am Stichtag ( Zustellung der Scheidungsurkunde) hast, desto besser. Wird dein Ex nicht anders machen, der ist ja ohnehin schon kräftig dabei, seine Schäfchen ins Trockene zu bringen.

22.06.2019 05:25 • x 1 #998


Taleja
Morgen kann ich mir wieder eine Wohnung anschauen, die zwar auch etwas abgelegen, dafür aber in einem total schönen Dorf liegt, das auch zum Einzugsgebiet der Wunschschule liegt.

Diese Wohnung war nirgendwo inseriert. Ich habe über Bekannte, die in der Nähe wohnen davon erfahren und mir Mühe gegeben, die Telefonnummer des Vermieters rauszubekommen und ihn einfach kontaktiert.

@Fanta1
Du magst Recht haben, dass es sinnvoll wäre , hier zu bleiben. Aber wenn du wüsstest, wie es hier mit den Schwiegereltern seit der Trennung läuft, würdest du dich wahrscheinlich auch selber schützen und versuchen daraus daß Beste zu machen.
Beispiel ( ich weiß nicht, ob ich das schon geschrieben habe):
Mein Ex meinte am Mittwoch, dass ich mich freuen kann, dass ich mit meinem Gartenstuhl überhaupt noch auf den Rasen darf, denn der Garten würde ja seinen Eltern gehören....

22.06.2019 05:40 • x 2 #999


Fanta1
Zitat von Taleja:
Diese Wohnung war nirgendwo inseriert. Ich habe über Bekannte, die in der Nähe wohnen davon erfahren und mir Mühe gegeben, die Telefonnummer des Vermieters rauszubekommen und ihn einfach kontaktiert.

Super ! Genauso bin ich damals auch an meine jetzige Wohnung gekommen- über Hörensagen und Beziehungen.

Ich drücke dir ganz fest die Daumen, dass sie dir zusagt !

22.06.2019 05:47 • #1000


Taleja
@Fanta1
Vielen Dank!

22.06.2019 06:30 • #1001


S
Ich hätte das Wohnrecht als Druckmittel eingesetzt. Er will rein. Sie soll raus. Da hätte ich mir eine Beteiligung an den Umzugs- und Wohnungssuchkosten von ihm gewünscht. A la sonst wird das mit dem Auszug nichts. Das mit dem Kind lässt sich gerade nicht besser darstellen. Sein Verschulden. Ich denke er ist sich ja sehr sicher. Ich denke der Kleine hat das Telefonat schon richtig verstanden.
Taleja sollte ihr Ding weiter verfolgen. Aber mein Vorschlag: Rock his boat. Er ist zu sicher. Es läuft alles zu easy für ihn. Sag ihm doch mal: Wohnungssuche zu teuer und zu schwierig. Du würdest dir gerne das Wohnrecht zuweisen lassen für das Haus.

22.06.2019 07:13 • #1002


Taleja
@Solskinn2015
Das hatte ich ja mal mit meiner Anwältin besprochen, ob man das nicht mal in den Raum wirft. Nur damit er sieht, dass ich durchaus die Möglichkeit hätte, etwas anderes zu tun, als auszuziehen und dabei das Recht wahrscheinlich auf meiner Seite wäre.
Sie meinte aber, dass es dann Dank seiner bärbissigen Anwältin Krieg geben würde, den ich ja nicht will.

Er hat sich ja ausrechnen lassen, was er mir an Trennungsunterhalt zahlen müsste. Da tauchten als Wohnvorteil 450Euro für das Haus auf.
Ich hab ihm gesagt, wenn ich das Haus für 450Euro mieten kann, dann kann ich es ja nehmen, dafür bekomme ich wahrscheinlich noch nicht mal eine deutlich kleinere Wohnung.

Das fand er gar nicht witzig.

22.06.2019 07:26 • #1003


Fanta1
Zitat von Taleja:
Sie meinte aber, dass es dann Dank seiner bärbissigen Anwältin Krieg geben würde, den ich ja nicht will.

Da macht es sich deine Anwältin aber auch schön einfach. Die Fronten sind ja eh schon verhärtet. Er benimmt sich von Tag zu Tag a..iger, fordert dich auf, deine Sachen schonmal woanders einzulagern, lässt über seine Anwältin komische SChreiben an dich verschicken, kann mit seinen Kindern nicht vernünftig umgehen...usw. ...dem würde ein kleiner Dämpfer mal ganz gut tun. Ich glaube auch, dass der ganz genau weiß, dass es theoretisch passieren könnte, dass du dein Bleiberecht einklagst ( der scheint ja eine sehr agile Anwältin zu haben, die ihm das mit Sicherheit gesteckt hat), deshalb macht der auch so einen unglaublichen Druck, dass du ausziehst.
Zitat von Taleja:
Da tauchten als Wohnvorteil 450Euro für das Haus auf.

Das gilt aber nur für das Trennungsjahr , danach wird der volle Wohnvorteil angerechnet, das kann dann schon mal gerne das Doppelte sein.
Zitat von Solskinn2015:
Da hätte ich mir eine Beteiligung an den Umzugs- und Wohnungssuchkosten von ihm gewünscht. A la sonst wird das mit dem Auszug nichts

Diese Baustelle muss sie sich gar nicht aufmachen, das wird eh hinterher über den Zugewinn abgerechnet .Alles was sie für den Umzug ausgeben muss, schmälert ihren eigenen Zugewinn, d.h. davon kriegt er dann nach der Scheidung schon mal nicht mehr die Hälfte ab. Es ist nur äußerst wichtig, die Kohle VOR dem Stichtag loszuwerden- danach fließt es voll in den Zugewinn ein.

22.06.2019 07:58 • #1004


Taleja
Zitat von Fanta1:
Alles was sie für den Umzug ausgeben muss, schmälert ihren eigenen Zugewinn, d.h. davon kriegt er dann nach der Scheidung schon mal nicht mehr die Hälfte ab. Es ist nur äußerst wichtig, die Kohle VOR dem Stichtag loszuwerden- danach fließt es voll in den Zugewinn ein.

Rein theoretisch gibt es keine Beweise für meine Rücklagen. (zumindest nicht für die letzten Jahre)
Ich habe aber eigentlich nicht vor, das auszunutzen.

22.06.2019 08:05 • #1005


A


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